Überblick
Der Masterstudiengang Pharmaverfahrenstechnik an der TU Braunschweig vertieft ingenieurwissenschaftliche und naturwissenschaftliche Kenntnisse zur Entwicklung und Herstellung von Arzneimitteln. Studierende lernen, pharmazeutische Produktionsprozesse sowie moderne Herstellungsverfahren zu konzipieren, zu optimieren und auf industrieller Ebene umzusetzen. Das Studium bereitet gezielt auf Fach- und Führungspositionen in der pharmazeutischen Industrie, Biotechnologie sowie in der Forschung vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang Pharmaverfahrenstechnik an der TU Braunschweig verbindet ingenieurwissenschaftliche Methoden mit pharmazeutisch-naturwissenschaftlichem Fachwissen. Studierende spezialisieren sich auf die Entwicklung, Auslegung und Optimierung industrieller Herstellungsverfahren für Arzneimittel. Die interdisziplinäre Ausbildung am Schnittpunkt von Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Pharmazie bereitet gezielt auf komplexe Ingenieuraufgaben in der Life-Science-Branche vor.
Typische Studieninhalte & Module
Die Module vertiefen spezialisierte Fachkenntnisse an der Schnittstelle von Technik und Pharmazie:
- Pharmazeutische Verfahrenstechnik: Zerkleinern, Mischen, Granulieren, Tablettieren und Coating von Arzneiformen.
- Partikel- und Formulierungstechnik: Charakterisierung von Feststoffen, Nanotechnologie und Systeme zur gezielten Wirkstofffreisetzung.
- Bioverfahrenstechnik & Downstream Processing: Kultivierung von Zellen sowie Aufreinigung biotechnologisch hergestellter Wirkstoffe.
- Prozess- und Apparate-Design: Auslegung von Produktionsanlagen, Strömungsmechanik und thermische Trennverfahren.
- Qualitätssicherung & GMP: Good Manufacturing Practice, Prozessvalidierung und regulatorische Rahmenbedingungen.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen entwickeln neuartige Herstellungsverfahren, planen hochspezialisierte Produktionsanlagen für die Arzneimittelindustrie und überführen Laborprozesse in den industriellen Maßstab (Scale-Up). Sie überwachen die GMP-konforme Produktion, optimieren bestehende Herstellungsverfahren hinsichtlich Effizienz und Qualität oder erforschen innovative Verabreichungsformen.
Typische Einsatzbereiche umfassen:
- Pharmazeutische und biotechnologische Industrie: Prozessentwicklung, Anlagenbetrieb, Qualitätssicherung und Validierung.
- Apparate- und Anlagenbau: Konzeption und Spezialanfertigung von Maschinen für die Pharma- und Kosmetikproduktion.
- Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen: Angewandte Forschung an Universitäten, Fraunhofer-Instituten oder in Industrie-Laboratorien.
- Behörden und Beratungsunternehmen: Zulassungsverfahren, technische Begutachtung und Unternehmensberatung im Life-Science-Sektor.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Siehe die Zulassungsordnung dieses Studiengangs (über die unter "Weitere Basisinformationen" genannte Internetseite erreichbar)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester