Überblick
Der Masterstudiengang Innenarchitektur an der Hochschule Wismar in Mecklenburg bietet eine vertiefende, entwurfsorientierte Qualifikation im räumlichen Gestalten. Das Studium zeichnet sich durch seine starke Projektorientierung sowie die enge Verknüpfung von künstlerischen, technischen und wissenschaftlichen Inhalten aus. Studierende profitieren von einer individuellen Betreuung und exzellent ausgestatteten Werkstätten an der Fakultät Gestaltung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als spezialisierte Fachkräfte entwerfen Absolventinnen und Absolventen des Master-Studiengangs Innenarchitektur an der Hochschule Wismar Gesamtkonzepte und Detaillösungen für Gebäude sowie temporäre und mobile Räume. Der dreisemestrige, weiterführende Präsenzstudiengang schließt an ein erstes akademisches Studium der Innenarchitektur oder Architektur an und führt zum Abschluss Master of Arts (M.A.). Die Studienstruktur basiert auf einer ausgewogenen Kombination aus Entwurfsprojekten, projektbegleitenden Seminaren und frei wählbaren Modulen.
Studieninhalte & Module
Das Studium ist stark projektorientiert aufgebaut und gliedert sich im ersten und zweiten Semester zu je einem Drittel in Projekte, begleitende Seminare und Wahlmodule. Den Abschluss bildet die Master-Thesis im dritten Semester.
- Entwurfsprojekte: Praxisnahe Projektarbeiten in Bereichen wie Objektbau (Messe, Museum), Möbelgestaltung, Wohnwelten, Arbeitswelten (Büro, Showroom), temporäre Aufenthaltsräume (Hotel, Gastronomie), öffentliche Räume sowie transportable Räume (Schiffs-, Bahn- und Flugzeuginterieurs).
- Projektbegleitende Seminare: Vertiefung wissenschaftlicher, gestalterischer und technischer Aspekte abgestimmt auf das jeweilige Entwurfsthema.
- Wahlbereich Kunst und Gestaltung: Kurse wie Naturstudium oder freies künstlerisches Arbeiten.
- Wahlbereich Darstellung und Medien: Vertiefungen in CAD, Präsentationstechniken und Medienanwendung.
- Wahlbereich Wissenschaft und Theorie: Auseinandersetzung mit Ästhetik und Kommunikationstheorie.
- Wahlbereich Technik und Konstruktion: Module zu Themen wie Denkmalpflege und Lichttechnik.
- Master-Thesis: Eigenständige Entwicklung innenarchitektonischer Lösungen auf hohem gestalterischen, technischen und wissenschaftlichen Niveau.
Berufsperspektiven
Innenarchitektinnen und Innenarchitekten gestalten repräsentative und öffentliche Orte, Arbeitswelten, Geschäftsräume sowie private Wohnbereiche. Neben der Raum- und Ausbauplanung gehören die Entwicklung von Farb- und Lichtkonzepten, konstruktive Detaillösungen sowie die Integration von Technik und Medien zu den zentralen Aufgaben. Zudem eröffnen sich Tätigkeitsfelder in der Gestaltung mobiler Räume wie Schiffen oder Flugzeugen sowie im Messe- und Ausstellungsdesign.
Besonderheiten
- Individuelle Betreuung: Enge Betreuung der projektorientierten Arbeiten durch die Professorinnen und Professoren der Innenarchitektur.
- Fakultätsübergreifendes Angebot: Breit gefächerte Wahlmöglichkeiten aus angrenzenden Disziplinen der Fakultät Gestaltung (z. B. Architektur, Lighting Design, Produkt-/Schmuckdesign, Kommunikationsdesign).
- Hervorragende Werkstattausstattung: Zugang zu modern ausgestatteten Ateliers, Laboren und Modellbauwerkstätten.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
- Voraussetzung für Teilnahme am Auswahlverfahren ist ein erster akademischer Abschluss einer nationalen oder ausländischen Hochschule in einem Studiengang Innenarchitektur oder Architektur mit Gesamtnote von 2,0 oder besser (kann bei der Bewerbung der Abschluss noch nicht nachgewiesen werden, gilt die vorläufige Durchschnittsnote) - wird die Gesamtnote nicht erreicht, muss anhand von Auswahlkriterien entsprechend der Zulassungsordnung eine Mindestpunktzahl von 5 Punkten erreicht werden - bei einer Gesamt- oder vorläufigen Durchschnittsnote von schlechter als 2,5 ist die Zulassung zu versagen
Besondere Zulassungsvoraussetzungen:
- dem Antrag auf Zulassung sind eine schriftliche Bewerbung und ein Portfolio beizufügen - die Zulassung erfolgt durch ein Auswahlverfahren
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester