Überblick
Der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der Evangelischen Hochschule Nürnberg bereitet Studierende fundiert darauf vor, Menschen in herausfordernden Lebenslagen qualifiziert zu begleiten und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Am Studienort Nürnberg verknüpft die Ausbildung wissenschaftliche Grundlagen mit ethischer Reflexion und hohem Praxisbezug. Neben dem akademischen Abschluss erlangen die Absolventinnen und Absolventen die staatliche Anerkennung als Sozialpädagogin bzw. Sozialpädagoge.
Studieninhalte
Exzellente Studienbedingungen durch Spitzenergebnisse im CHE-Ranking 2023: Der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit an der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) zeichnet sich durch seine bundesweite Top-Platzierung in zehn von 15 Kategorien – darunter Betreuung, Studienorganisation und Praxisorientierung – sowie durch die direkte Verknüpfung von wissenschaftlicher Lehre, Werteorientierung und staatlicher Anerkennung aus.
Über den Studiengang
Der grundständige Studiengang „Soziale Arbeit“ an der EVHN umfasst 7 Semester im Vollzeitstudium (210 ECTS) und schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts sowie der Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Sozialpädagogin“ bzw. „Staatlich anerkannter Sozialpädagoge“ ab. Die Studierenden werden darauf vorbereitet, Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen professionell zu begleiten, soziale Teilhabe zu fördern und gesellschaftliche Prozesse aktiv mitzugestalten. Die Lehre verbindet sozialwissenschaftliche, rechtliche und ethische Grundlagen eng mit praktischen Lernphasen.
Studieninhalte & Module
Der Studienverlauf ist klar strukturiert und gliedert sich in folgende Phase und Kernbereiche:
- 1.–3. Semester: Vermittlung der Grundlagen der Sozialen Arbeit und ihrer Bezugswissenschaften sowie ein studienbegleitendes Teilzeitpraktikum im 2. Semester
- 4. Semester: Hochschulbegleitetes Vollzeit-Praxissemester in einer sozialen Einrichtung
- 5.–7. Semester: Vertiefung der Grundlagen, individuelle Profilbildung durch frei wählbare Studienschwerpunkte und Verfassen der Bachelorarbeit
- Kernkompetenzen: Methodisches und strategisches Handeln, Beratung, Analyse sozialer Situationen, rechtliche Grundlagen sowie berufsethische Reflexion
- Studium Generale: Interdisziplinäre Module mit den Schwerpunkten „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und „Bildung in Verantwortung“
Berufsperspektiven
Der Abschluss eröffnet vielfältige Einsatzmöglichkeiten bei öffentlichen (z. B. Jugend- und Sozialämter), freien (z. B. Diakonie, Caritas, AWO) sowie privaten Trägern und Non-Profit-Organisationen. Typische Tätigkeitsfelder umfassen unter anderem die Kinder-, Jugend- und Schulsozialarbeit, Erziehungs- und Lebenshilfe, soziale Gerontologie, Rehabilitation sowie soziale Planung. Aufgrund des steigenden Bedarfs an qualifizierten Fachkräften bietet das Studium zudem eine optimale Grundlage für den direkten Berufseinstieg oder weiterführende Masterstudiengänge.
Besonderheiten
- Auszeichnung im CHE-Ranking 2023: Spitzenwerte u. a. für Praxisbezug, IT- und Bibliotheksausstattung sowie hervorragende Betreuung.
- Staatliche Anerkennung: Der erfolgreiche Abschluss beinhaltet die Befähigung zur staatlich anerkannten Sozialpädagogin / zum staatlich anerkannten Sozialpädagogen.
- Praxisnahe Lehrformen: Lernen in kleinen Gruppen, Projektarbeit, Praxisforschung und Exkursionen.
- Zulassungsvoraussetzung: Neben der Hochschulzugangsberechtigung ist ein mindestens sechswöchiges Vorpraktikum in einer sozialen Einrichtung nachzuweisen (FSJ, BFD oder Diakonisches Jahr werden angerechnet).
- Keine Studienbeiträge: Es wird lediglich der reguläre Studierendenwerk-Beitrag (82 Euro/Semester) erhoben.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Die Bewerberinnen und Bewerber müssen bei Studienbeginn ein mindestens sechswöchiges Praktikum in einer sozialen Einrichtung nachweisen. Dieses kann in verschiedenen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit sowohl bei freien wie auch öffentlichen Trägern abgeleistet werden.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester