Überblick
Der Masterstudiengang Maschinenbau - Konstruktionstechnik an der Berliner Hochschule für Technik vertieft ingenieurwissenschaftliches Expertenwissen für die gezielte Produktentwicklung und Konstruktion. In Berlin bereiten sich Studierende durch eine Symbiose aus vertiefter Theorie, Softwareanwendungen und Projekten auf anspruchsvolle Entwicklungsaufgaben vor. Der Studiengang qualifiziert für Führungs- und Forschungsaufgaben in Branchen wie dem Automobil- oder Luftfahrtbau.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der Masterstudiengang verbindet die fundierte wissenschaftliche Vertiefung klassischer Konstruktionsmethoden mit hochmodernen Werkzeugen wie der TRIZ-Innovationsmethodik sowie simulationsgestützten Verfahren in kleinen, praxisnahen Lerngruppen.
Über den Studiengang
Der dreisemestrige Masterstudiengang „Maschinenbau – Konstruktionstechnik“ (M.Eng.) am Fachbereich VIII der Berliner Hochschule für Technik (BHT) vertieft zielgerichtet Kernkompetenzen in der Dimensionierung, Gestaltung und ganzheitlichen Produktentwicklung. In seminaristischem Unterricht und interdisziplinären Teamprojekten erwerben Studierende die Fähigkeit zur strukturierten Analyse und Lösung komplexer ingenieurwissenschaftlicher Problemstellungen. Das Studium umfasst 90 Leistungspunkte (Credits) und schließt mit einer fünfmonatigen, praxisbezogenen Masterarbeit ab.
Studieninhalte & Module
Die Lehrinhalte orientieren sich an aktuellen Anforderungen der Industrie und kombinieren theoretische Grundlagen mit moderner Computeranwendung.
- Reverse Engineering
- Produktvalidierung und Fertigungseinführung
- Systematische Innovation und Problemlösung mittels TRIZ-Methodik
- Auslegung von Konstruktionen: Festigkeit, Lebensdauer, Bruchverhalten und dynamisches Verhalten
- Leichtbau: Werkstoff- und konstruktionstechnische Fragestellungen
- Schadensanalytik
- Numerik und Optimierung
- Simulationstechnik: Einbindung in Verfahren zur Struktursimulation (FEM), Strömungssimulation (CFD) und Fluid-Struktur-Wechselwirkungen
- Interdisziplinäre Wahlpflichtmodule: Gemeinsames Angebot mit den Masterstudiengängen „Erneuerbare Energien“ und „Verfahrenstechnik“
Berufsperspektiven
Absolvent*innen übernehmen Schlüsselpositionen in Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen des klassischen Maschinenbaus, der Automobilindustrie, des Schienen- und Luftfahrzeugbaus sowie bei Herstellern elektrischer Anlagen. Durch die analytische und wissenschaftliche Ausrichtung qualifiziert der Abschluss zudem für Tätigkeiten in der angewandten Forschung, an Hochschulen oder im öffentlichen Dienst.
Besonderheiten
- Zulassungsfrei (Kein NC): Der Studiengang bietet einen NC-freien Zugang sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester.
- Praxis- und Forschungsbezug: Direkte Einbindung der Studierenden in Industrieprojekte und in die Arbeit des hochschuleigenen Zentrums für Simulation komplexer Systeme.
- Bewerbungshinweis für das Wintersemester 2026/27: Aus technischen Gründen muss die Bewerbung formal für das 2. Fachsemester erfolgen, die Immatrikulation erfolgt jedoch regulär in das 1. Fachsemester. Für internationale Bewerbungen über Uni-Assist ist der Studiengang in diesem Semester geschlossen.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bachelorabschluss vor Studienbeginn
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester