Überblick
Der Masterstudiengang Ceramic Science and Engineering an der Hochschule Koblenz widmet sich der vertieften Erforschung und Entwicklung neuartiger keramischer Spezialwerkstoffe. In Kooperation mit der Universität Koblenz vermittelt die dreisemestrige Ausbildung am Standort Höhr-Grenzhausen fundiertes Wissen an der Schnittstelle von Ingenieurwesen, Chemie und Materialphysik. Studierende werden zielgerichtet auf anspruchsvolle Fach- und Führungskostengänger in der globalen Werkstoffindustrie sowie in der angewandten Forschung vorbereitet.
Studieninhalte
Ob als Entwicklungsingenieur/in für hitzebeständige Bauteile in der Luft- und Raumfahrt oder als Spezialist/in für biokompatible Implantate in der Medizintechnik – der Master-Studiengang „Ceramic Science and Engineering“ an der Hochschule Koblenz bereitet gezielt auf anspruchsvolle Fach- und Führungspositionen vor.
Über den Studiengang
Der dreisemestrige, konsekutive Vollzeit-Studiengang vermittelt fundierte Kenntnisse in der Erforschung, Entwicklung und Anwendung moderner keramischer Werkstoffe. Durch einen interdisziplinären Ansatz, der Materialwissenschaften, Chemie, Physik und Ingenieurwesen verbindet, erwerben Studierende umfassende Kompetenzen für zukunftsweisende Technologiefelder. Das deutschsprachige Studium schließt mit 90 ECTS-Punkten und dem akademischen Grad Master of Engineering ab.
Studieninhalte & Module
Die ersten beiden Semester dienen der fachlichen Vertiefung und Spezialisierung, während das dritte Semester der Praxisphase und der Master-Thesis gewidmet ist. Zu den Kernmodulen gehören:
- Materialphysik & Werkstoffchemie: Grundlagen der Physik, Chemie und Materialkorrosion für langlebige Anwendungen.
- Spezial- und Glaswerkstoffe: Struktur- und Funktionskeramik, silikatkeramische Werkstoffe sowie Glaswerkstoffe.
- Zukunftstechnologien: Biokeramik für die Medizintechnik und Hochleistungswerkstoffe für die Luft- und Raumfahrt.
- Thermodynamik & Prozesstechnik: Thermochemie und Energieverfahrenstechnik für nachhaltige Lösungen.
- Praxis- und Forschungsarbeiten: Wahlpflichtseminare, eine Studienarbeit mit Praxisprojekt sowie die Master-Thesis samt Kolloquium.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen bieten sich vielfältige Karrieremöglichkeiten in der industriellen Entwicklung und in der Werkstoffforschung. Typische Einsatzgebiete liegen im Entwicklungsingenieurwesen für Hightech-Keramiken, der Biokeramik-Entwicklung im Medizinbereich oder der Projektleitung im Raumfahrtsektor. Zudem qualifiziert der Abschluss für Aufgaben im Qualitätsmanagement von Hochleistungswerkstoffen sowie in der technischen Beratung.
Besonderheiten
- Kooperation: Der Studiengang wird gemeinsam mit der Universität Koblenz durchgeführt, was den Zugang zu erweiterten Fachkompetenzen ermöglicht.
- Standort & Ausstattung: Die Ausbildung erfolgt am Campus Höhr-Grenzhausen in einem forschungsorientierten Umfeld mit modernster Laborausstattung.
- Zulassung: Voraussetzung ist ein Bachelor-Abschluss (210 ECTS) oder Diplom in Natur- oder Ingenieurwissenschaften mit einer Gesamtnote von mindestens 2,5.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Abgeschlossenes Ingenieurstudium (Diplom- oder Bachelor-Abschluss)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester