Überblick
Der Masterstudiengang Vergleichende Demokratieforschung vermittelt vertiefte Kenntnisse über politische Systeme, deren Institutionen sowie Transformationsprozesse im internationalen Vergleich. Studierende analysieren die Entstehung, Konsolidierung und Gefährdung von Demokratien anhand empirischer und theoretischer Ansätze. Das Studium bereitet auf qualifizierte Tätigkeiten in Wissenschaft, Politikberatung, internationalen Organisationen und Verbänden vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang Vergleichende Demokratieforschung an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg vermittelt vertiefte Kenntnisse über die Funktionsweisen, Institutionen und Transformationsprozesse politischer Systeme im internationalen Vergleich. Studierende analysieren mithilfe empirischer und theoretischer Ansätze die Bedingungen für das Entstehen, die Festigung sowie die Gefährdung demokratischer Ordnungen. Das weiterführende Studium im Fachbereich Politikwissenschaft kombiniert fachliche Spezialisierung mit einer anspruchsvollen Methodenausbildung.
Typische Studieninhalte & Module
Im Zentrum stehen vergleichende Systemanalysen und fortgeschrittene Forschungsmethoden:
- Theorien der Vergleichenden Politikwissenschaft: Systematischer Vergleich von Regimetypen, Herrschaftsformen und Demokratiemodellen.
- Transformations- und Autokratieforschung: Ursachen und Verläufe von Demokratisierungsprozessen, Autokratisierung sowie demokratischer Regression.
- Politische Institutionen: Vergleichende Analyse von Regierungs- und Wahlsystemen, Parteienlandschaften sowie Rechtsstaatlichkeit.
- Empirische Sozialforschung: Quantitative und qualitative Methoden zur systematischen Analyse politischer Daten.
- Regionalstudien: Vertiefte Betrachtung politischer Entwicklungen in ausgewählten Weltregionen.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen bewerten politische Risiken, verfassen Länderexpertisen und beraten Entscheidungsträger in Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Die vertieften Fach- und Methodenkenntnisse qualifizieren für anspruchsvolle Tätigkeiten in folgenden Bereichen:
- Politikberatung und Think Tanks: Erstellung von Analysen, Szenarien und Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger.
- Internationale Organisationen und NGOs: Projektleitung in den Feldern Demokratieförderung, Entwicklungszusammenarbeit und Menschenrechtsbeobachtung.
- Wissenschaft und Forschung: Mitarbeit in universitären und außeruniversitären Forschungsprojekten sowie die Vorbereitung auf eine Promotion.
- Öffentlicher Dienst, Verbände und Medien: Referententätigkeiten in Ministerien, politischen Stiftungen oder fachspezifischer Politikjournalismus.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
keine Eingabe
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintertrimester