Überblick
Der Masterstudiengang Computational Engineering an der Hochschule München vermittelt vertiefte Kenntnisse an der Schnittstelle von Ingenieurwissenschaften, Informatik und angewandter Mathematik. Studierende lernen, komplexe technische Problemstellungen mithilfe von numerischen Simulationen, virtueller Produktentwicklung und mathematischen Modellen zu analysieren und zu lösen. Das Studium bereitet gezielt auf anspruchsvolle Entwicklungs- und Forschungsaufgaben in daten- und simulationsgetriebenen Branchen vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als interdisziplinäre Schnittstelle verbindet der Masterstudiengang Computational Engineering an der Hochschule München klassisches ingenieurwissenschaftliches Fachwissen direkt mit moderner Informatik und angewandter Mathematik. Studierende analysieren und lösen komplexe technische Problemstellungen mithilfe fortschrittlicher numerischer Simulationen sowie virtueller Produktentwicklung. Damit qualifiziert das Angebot im Fachbereich Maschinenbau gezielt für anspruchsvolle Entwicklungs- und Forschungsaufgaben in simulations- und datengetriebenen Zukunftsbranchen.
Typische Studieninhalte & Module
Der Schwerpunkt liegt auf der rechnergestützten Lösung komplexer physikalisch-technischer Fragestellungen:
- Numerische Simulation: Vertiefung in Finite-Elemente-Methoden (FEM) und Computational Fluid Dynamics (CFD).
- Softwareentwicklung & HPC: High-Performance Computing, Algorithmenentwicklung und objektorientierte Programmierung für Ingenieure.
- Virtuelle Produktentwicklung: Integration von CAD/CAE-Prozessen, Multiphysik-Simulationen und mechatronischer Systemmodellierung.
- Datenanalyse & Machine Learning: Einsatz von Data-Science-Methoden zur Optimierung von Simulationsmodellen und Prozessen.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind als hochqualifizierte Spezialisten an der Schnittstelle von IT und Technik gefragt:
- Berechnungs- und Simulationsingenieurwesen: Virtuelle Auslegung und Optimierung von Bauteilen in der Automobil-, Luftfahrt- oder Medizintechnik.
- Forschung & Entwicklung (F&E): Konzeption neuer Simulationswerkzeuge und Softwarelösungen in Industrie und Wissenschaft.
- Technisches Consulting: Strategische Beratung von Unternehmen bei der Digitalisierung und Automatisierung von Entwicklungsprozessen.
- Wissenschaftliche Karriere: Berechtigung zur Promotion an Universitäten und Forschungseinrichtungen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
- Nachweis eines abgeschlossenen Studiums (mindestens 6 theoretische Semester / 180 ECTS) der Fahrzeugtechnik, des Maschinenbaus, der Luft- und Raumfahrttechnik/Flugzeugtechnik, der Physikalischen Technik, der Technomathematik oder einer verwandten Fachrichtung (z.B. Bauingenieurwesen, Feinwerktechnik, Physik, Mathematik oder Informatik) mit einem Prüfungsgesamtergebnis von 2,3 oder besser an einer deutschen Hochschule oder eines gleichwertigen Abschlusses.
- Bewerber:innen mit einem schlechteren Prüfungsgesamtergebnis als 2,3, aber einer mind. einjährigen, einschlägigen qualifizierten Berufstätigkeit, einer Auszeichnung oder Veröffentlichung, haben die Möglichkeit ihre Eignung im Rahmen eines Eignungsverfahrens nachzuweisen.
- Für Bewerber:innen aus dem Ausland: Nachweis von Deutschkenntnissen (DSH-2 oder TestDaF-4)
- Ggf. Eignungsverfahren (Aufnahmegespräch)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester