Überblick
Der Masterstudiengang Erziehung, Bildung und Ungleichheit an der Universität Göttingen widmet sich der vertieften Analyse von Macht- und Differenzverhältnissen im Bildungswesen. Am Standort Göttingen setzen sich die Studierenden intensiv mit den Entstehungsprozessen, Dynamiken und Folgen sozialer Ungleichheiten auseinander. Die akademische Ausbildung qualifiziert zielgerichtet für anspruchsvolle Aufgaben in Wissenschaft, Kultur und Bildungspolitik.
Studieninhalte
Das Alleinstellungsmerkmal des Masterstudiengangs Erziehung, Bildung und Ungleichheit (M.A.) an der Universität Göttingen liegt in der konsequenten Verknüpfung von kritischer Ungleichheitsforschung und praktischem Know-how zur Analyse von Differenz-, Macht- und Privilegierungsverhältnissen im Bildungsbereich.
Über den Studiengang
Der Studiengang widmet sich der empirischen und theoretischen Aufarbeitung von Ungleichheiten sowie den Mechanismen von Diskriminierung im Kontext von Erziehung und Bildung. Studierende untersuchen die Entstehung und Legitimität von Unterschieden von der konkreten pädagogischen Praxis bis hin zur Systemebene. Das zulassungsfreie Studium kann im Vollzeitstudium (4 Semester) oder im Teilzeitstudium (bis zu 7 Semester) absolviert werden und startet sowohl im Winter- als auch im Sommersemester.
Studieninhalte & Module
- Kritische Ungleichheitsanalyse: Untersuchung von Diskriminierungs- und Privilegierungsmechanismen, Struktur- und Praxisanalysen sowie die kritisch-konstruktive Reflexion pädagogischer Antworten.
- Forschungsorientierung: Einbindung in laufende Forschungsprojekte und Forschungspraktika von Studienbeginn an zur eigenständigen Arbeit mit empirischen Daten aus der Anti-Diskriminierungsarbeit.
- Praxis- und Methodenausbildung: Mitarbeit in konkreten Projekten für Vielfalt in Kooperation mit externen Partnern sowie breite methodische Qualifizierung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Methoden und methodologische Grundlagen der Sozialwissenschaften.
Berufsperspektiven
Der Abschluss qualifiziert für (Führungs-)Positionen, die eine hohe Sensibilität und Kompetenz im Umgang mit Diversität und Anti-Diskriminierung voraussetzen. Mögliche Einsatzfelder finden sich im Bildungssystem, in Kulturinstitutionen, der Wissenschaft sowie in der (Bildungs-)Politik. Das Studienprofil verbindet wissenschaftliche Expertise mit praktischem Know-how für stark nachgefragte Berufsfelder.
Besonderheiten
Studierende profitieren von flexiblen Studienstrukturen mit der Option auf ein Teilzeitstudium (durchschnittlich 15 Credits pro Semester). Zudem bietet der Studiengang direkte Kontakte zu einem Netzwerk aus Wissenschaft und Praxis sowie den ständigen Einbezug von Expertinnen und Experten in die Lehre.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bachelorabschluss in Erziehungswissenschaft oder einer eng verwandten Fachrichtung. Alternativ können auch Leistungen aus den Bildungswissenschaften oder einem Studiengang mit bildungswissenschaftlichen Anteilen, dessen erfolgreicher Abschluss auch zur Aufnahme eines lehramtsbezogenen Masterstudiengang berechtigt, als fachlich einschlägig anerkannt werden. Genaueres finden Sie unter dem angegebenen Link zum Studiengang.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester