Überblick
Der Masterstudiengang 'Performative Künste in sozialen Feldern' an der Frankfurt University of Applied Sciences in Frankfurt am Main verbindet künstlerische Ausdrucksformen eng mit Fragestellungen der Sozialen Arbeit. Studierende erforschen, wie Theater, Musik, Tanz und digitale Medien eingesetzt werden können, um gesellschaftliche Transformationsprozesse aktiv mitzugestalten. Dieses bundesweit einzigartige Studium bereitet gezielt auf die Entwicklung und Leitung partizipativer Kultur- und Sozialprojekte vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Kunst und Sozialer Arbeit bietet der konsekutive Masterstudiengang „Performative Künste in sozialen Feldern“ (M.A.) an der Frankfurt University of Applied Sciences ein anwendungsorientiertes sowie künstlerisch-forschendes Studium. Der viersemestrige Vollzeitstudiengang am Fachbereich Soziale Arbeit widmet sich der Erforschung neuer Denk- und Praxisformen für gesellschaftliche Transformationsprozesse. Studierende lernen, gesellschaftliche und kulturelle Fragestellungen performativ zu erfassen und mit ästhetischen Methoden direkt in sozialen Feldern zu wirken.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum verbindet theoretische Diskurse mit der praktischen Arbeit in verschiedenen Medien und Interventionsformen:
- Performative Medien und Praktiken: Vertiefung in den Bereichen Performance, Theater, Tanz, Neue und digitale Medien, Sound, Video, Fotografie, Musik, Installation sowie Bildende Kunst.
- Theorie und Diskurs: Auseinandersetzung mit Ästhetischer Theorie, Performativität, Intermedialität, Partizipation, Kultureller Bildung, Ästhetik, Künstlerischer Forschung und alternativen Wissenskonzepten.
- Soziale Praxis und Handlungsfelder: Konzeption von Kunst als soziale Praxis, Community Arts, Kulturprojekten, Ästhetischer Bildung, Aktivismus, Kunst im öffentlichen Raum und Projektmanagement.
Berufsperspektiven
Absolvent*innen sind befähigt, künstlerisch-performative und kulturelle Projekte passgenau für spezifische Zielgruppen und Sozialräume zu entwickeln und durchzuführen. Sie gestalten Aushandlungsprozesse und gesellschaftliche Veränderungen im Rahmen von Kultureller Bildung, Community Arts sowie in der Sozialen Arbeit. Damit qualifizieren sie sich für gestaltende und vermittelnde Aufgaben an der Schnittstelle von Kultur, Kunst und Gesellschaft.
Besonderheiten
- Deutschlandweit einzigartig: Profilierte Kombination aus intermedialem, künstlerisch-forschendem Studium an einem Fachbereich für Soziale Arbeit.
- Interdisziplinäres Lehrendenteam: Unterricht und Begleitung durch Expert*innen aus Theater, Performance, Neuen Medien, Tanz, Bildender Kunst, Musik und Projektmanagement.
- Internationale Ausrichtung: Einbindung in europäische Netzwerke (wie U!REKA) ermöglicht internationale Module, Exkursionen und Austausch im Bereich der Kulturellen Bildung.
- Starke Praxisverknüpfung: Intensive Zusammenarbeit mit Praxisinstitutionen sowie Präsentationsmöglichkeiten eigener Arbeiten im öffentlichen Raum (z. B. im AtelierFrankfurt).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Zulassungsvoraussetzungen: -abgeschlossenes Studium in einem einschlägigen Studiengang mit (sozial)pädagogischer und/oder künstlerischer Ausrichtung mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern Dauer mit mindestens 180 ECTS-Punkten, sofern Kenntnisse in künstlerischen Verfahren sowie Kompetenzen in pädagogischen/sozialen Bereichen nachgewiesen werden können. - Motivationsschreiben - Mappe mit Arbeitsproben - Lebenslauf - Eignungsgespräch Nähere Informationen finden Sie auf der Seite des Studiengangs: https://www.frankfurt-university.de/de/studium/master-studiengange/performative-kuenste-in-sozialen-feldern-ma/fuer-studieninteressierte/
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Sommersemester