Überblick
Der Masterstudiengang „Umweltgeographie im globalen Wandel“ an der Universität zu Kiel vermittelt vertiefte Kenntnisse in der raumbezogenen Umweltanalyse sowie im nachhaltigen Umweltmanagement. Am Standort Kiel setzen sich Studierende intensiv mit den Folgen des Klimawandels, dem Biodiversitätsverlust und den Dynamiken terrestrischer wie aquatischer Ökosysteme auseinander. Ziel des Studiums ist die Entwicklung praxistauglicher Lösungsansätze zum Schutz und Erhalt natürlicher Umweltfunktionen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich mit diesem Abschluss für Aufgaben im raumbezogenen Umweltmanagement, der geographischen Umweltanalyse oder im Küstenzonenmanagement. Der weiterführende Ein-Fach-Masterstudiengang Umweltgeographie im globalen Wandel an der Universität zu Kiel vermittelt vertiefte Fachkenntnisse über das Zusammenwirken terrestrischer, limnischer und mariner Umweltsysteme. Ziel der Ausbildung ist es, praxistaugliche Ansätze zur Sicherung natürlicher Umweltfunktionen unter den Bedingungen des globalen Wandels zu entwickeln.
Studieninhalte & Module
Das projektorientierte Studium kombiniert die Analyse von Umweltsystemen mit einer intensiven methodischen Ausbildung. Folgende Inhalte stehen im Mittelpunkt:
- Analyse und Bewertung terrestrischer und aquatischer Umweltsysteme sowie deren Kopplungsmechanismen
- GIS-basierte Umweltbewertung und Methoden der modernen Umweltbeobachtung
- Erfassung, Verarbeitung und statistische Auswertung von Geodaten
- Geographische Informationsverarbeitung, Fernerkundung und Modellierung von Umweltprozessen
- Projektstudien und Lehrforschungsprojekte im raumbezogenen Umweltmanagement
- Individuelle Schwerpunktsetzung (z. B. Küstenzonenmanagement oder Untersuchung von Landschaftsprozessen)
Berufsperspektiven
Durch die enge Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis bereitet der Studiengang optimal auf den Eintritt ins Berufsleben vor. Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, selbstständig Handlungsoptionen für den Erhalt und die Sicherung natürlicher Lebensräume sowie Umweltgüter zu entwerfen und mit Expertinnen und Experten zu diskutieren. Mögliche Einsatzfelder liegen in der Umweltanalyse, im raumbezogenen Umweltmanagement oder im Küstenschutz.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich durch eine starke Methodenorientierung aus, die moderne Geländearbeits- und Labortechniken umfasst. Zur optimalen Berufsvorbereitung sind eine zweiwöchige Exkursion sowie ein mindestens zehnwöchiges berufliches Praktikum fest in das Studium integriert. Ein möglicher studienbegleitender Auslandsaufenthalt wird vom Geographischen Institut aktiv unterstützt.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
- Einschlägiger Bachelorabschluss mit der Mindestnote 2,8 oder ein gleichwertiger Abschluss. Weitere Anforderungen sind in der Prüfungsordnung/Studienqualifikationssatzung festgelegt. - Erfolgreiches Eignungsfeststellungsverfahren.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester