Überblick
Der Zwei-Fächer-Masterstudiengang Klassische Archäologie an der Universität zu Kiel bietet Studierenden die Möglichkeit, die materiellen Hinterlassenschaften der griechisch-römischen Antike vertieft zu erforschen. Ein besonderes Merkmal des Standorts Kiel ist die Verbindung aus einer hervorragend ausgestatteten Fachbibliothek und einer eigenen Antikensammlung für praxisnahes Lernen. Die Verknüpfung mit einem zweiten Studienfach erlaubt zudem eine individuelle wissenschaftliche Profilbildung.
Studieninhalte
Wie lassen sich die Lebenswelten antiker griechischer und römischer Kulturen anhand ihrer materiellen Hinterlassenschaften wissenschaftlich rekonstruieren und verstehen?
Über den Studiengang
Der weiterführende 2-Fächer-Masterstudiengang „Klassische Archäologie“ an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) widmet sich der Erforschung der antiken griechischen und römischen Zivilisationen von der Bronzezeit bis zur Spätantike. Das geografische Untersuchungsfeld reicht vom Mittelmeerraum bis nach Großbritannien, Nordafrika und in den Schwarzmeerraum. Studierende analysieren materielle Relikte in ihren lebensweltlichen Kontexten und verbinden die Sachkultur systematisch mit antiken Schriftquellen und internationaler Forschungsliteratur.
Studieninhalte & Module
- Objektwissenschaftliche Fundierung: Auseinandersetzung mit Gattungen wie Architektur, Keramik, Malerei, Münzen und Mosaiken.
- Museumspraxis: Praktische Übungen an originalen Objekten im Rahmen der facheigenen Antikensammlung.
- Interdisziplinäre Module: Integration von Nachbardisziplinen wie Alter Geschichte, Klassischer Philologie, Ur- und Frühgeschichte sowie Kunstgeschichte.
- Sprach- und Quellenarbeit: Arbeit mit antiken Sprachen (Latein, Altgriechisch) und Lektüre moderner fremdsprachiger Forschungsliteratur.
- Praxis und Exkursionen: Regelmäßige Exkursionen zur Autopsie antiker Stätten sowie Einblicke in Ausgrabungstechniken und berufsbezogene Praktika.
Berufsperspektiven
Durch die Einbindung in Drittmittelprojekte und die Graduiertenschule „Human Development in Landscapes“ bereitet das Studium gezielt auf eine wissenschaftliche Laufbahn und Promotion vor. Die Praxisübungen in der Antikensammlung sowie vermittelte Kenntnisse in Ausgrabungstechniken qualifizieren für Aufgaben im Museums- und Ausgrabungswesen. Das interdisziplinäre Profil eröffnet zudem Beschäftigungschancen in angrenzenden geistes- und kulturwissenschaftlichen Berufsfeldern.
Besonderheiten
- Umfangreiche Fachbibliothek: Zugang zu einer der bestausgestatteten klassisch-archäologischen Bibliotheken Deutschlands mit ca. 25.000 Bänden.
- Eigene Antikensammlung: Direkte Einbindung der universitären Sammlung in das Lehrangebot für praxisnahe Studiengründe.
- Forschungsstarkes Umfeld: Anbindung an die im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderte Graduiertenschule „Human Development in Landscapes“.
- Optimales Betreuungsverhältnis: Enger Kontakt zu den Dozentinnen und Dozenten durch überschaubare Lerngruppen.
- Internationales Netzwerk: Unterstützung bei Auslandssemestern an Partneruniversitäten wie Rom (Italien) oder Thessaloniki (Griechenland).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
-Einschlägiger Bachelorabschluss oder ein gleichwertiger Abschluss. Weitere Anforderungen sind in der Prüfungsordnung/Studienqualifikationssatzung festgelegt. -Studienaufnahme zum Wintersemester empfohlen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester