Überblick
Der Masterstudiengang Management im Sozial- und Gesundheitswesen an der Hochschule Kempten im Allgäu qualifiziert gezielt für leitende Funktionen im sozialen und gesundheitlichen Sektor. Studierende erweitern ihr Fachwissen um betriebswirtschaftliche sowie juristische Kompetenzen, um komplexe Versorgungsstrukturen zukunftsfähig zu gestalten. Das flexible Studium lässt sich wahlweise in Vollzeit oder Teilzeit absolvieren und gewährt durch Praxisprojekte wertvolle Einblicke in spätere Arbeitsfelder.
Studieninhalte
Ob die Leitung öffentlicher und freigemeinnütziger Einrichtungen, Managementfunktionen bei Kranken- und Pflegekassen oder Aufgaben in der Unternehmensberatung: Der Masterstudiengang „Management im Sozial- und Gesundheitswesen“ qualifiziert zielgerichtet für anspruchsvolle Führungs- und Managementpositionen an der Schnittstelle von Gesundheit, Soziales, Betriebswirtschaft und Recht.
Über den Studiengang
Der Studiengang „Management im Sozial- und Gesundheitswesen“ (Master of Arts) wird von der Fakultät Soziales und Gesundheit an der Hochschule Kempten angeboten. Er richtet sich an Absolventinnen und Absolventen eines nicht-wirtschaftlichen Erststudiengangs aus dem Sozial- oder Gesundheitswesen. Das Studium erweitert das bisherige Fachwissen gezielt um betriebswirtschaftliche sowie rechtliche Kompetenzen und berücksichtigt dabei aktuelle ethische, gesellschaftliche und wissenschaftliche Herausforderungen der Branche.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte vermitteln anwendungsorientiertes Wissen für die komplexen Führungsaufgaben der Branche. Zu den Kernmodulen zählen:
- Recht: Unternehmens- und Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht sowie Vertrags- und Vergaberecht
- Betriebswirtschaftslehre: Rechnungswesen, Controlling und Finanzierung sowie Personal und Management
- Praxis und Forschung: Ein Praxisprojekt für Einblicke in Arbeitsfelder und Arbeitgeberkontakte, eine Forschungswerkstatt sowie die Masterarbeit
Berufsperspektiven
Aufgrund von Faktoren wie dem demographischen Wandel und dem medizinischen Fortschritt nimmt der Bedarf an Führungskräften mit rechtlichem und betriebswirtschaftlichem Know-how stetig zu. Absolventinnen und Absolventen arbeiten unter anderem in der Leitung freigemeinnütziger oder öffentlicher Einrichtungen, in der privaten Gesundheitsökonomie, bei Kommunen, Verbänden, in der Politik oder im Consulting. Darüber hinaus ermöglicht der Masterabschluss den Zugang zum höheren Staatsdienst und befähigt grundsätzlich zur Promotion.
Besonderheiten
- Flexible Studienform: Neben dem dreisemestrigen Vollzeitstudium ist auch ein familienfreundliches Teilzeitstudium über sechs Semester möglich.
- Studienbeginn: Der Studienstart kann sowohl zum Wintersemester als auch zum Sommersemester erfolgen.
- Zulassungsvoraussetzung & Praxisnachweis: Erforderlich ist ein nicht-wirtschaftlicher Abschluss (max. 30 ECTS in BWL/VWL/Management) mit der Note 2,5 oder besser. Bei einem 180-ECTS-Bachelor ist zudem ein 20-wöchiger Praxisnachweis erforderlich, der innerhalb eines Jahres nachgereicht werden kann.
- Akkreditierung: Der Studiengang ist durch die AHPGS und den Akkreditierungsrat akkreditiert.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss mit mind. 210 Credit Points (CP) oder gleichwertiger Abschluss. Falls der erste berufsqualifizierende Hochschulabschluss nur 180 CP umfasst, ist eine Zulassung möglich, wenn eine praktische Tätigkeit im Sozial- oder Gesundheitswesen von mind. 20 Wochen (bei Vollzeittätigkeit) nachgewiesen wird, die Sie nach Ihrem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss absolviert haben. Der erste berufsqualifizierende Hochschulabschluss muss eine Gesamtnote von mindestens 2,5 ausweisen und in einem nicht-wirtschaftlichen Studiengang aus dem Sozial- oder Gesundheitswesen erworben worden sein. Ein Studiengang gilt als nicht-wirtschaftlich, wenn in diesem nicht mehr als 30 CP aus Modulen der Betriebswirtschaftslehre, der Volkswirtschaftslehre oder des Managements erworben wurden.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester