Überblick
Der Masterstudiengang Toxikologie an der RPTU Kaiserslautern-Landau vermittelt vertiefte Kenntnisse über die Wirkungen chemischer Substanzen auf lebende Organismen. Am Standort Kaiserslautern verbinden Studierende interdisziplinäre Naturwissenschaften mit einer stark praxis- und anwendungsorientierten Spezialisierung. Das Studium bereitet gezielt auf wissenschaftliche und praxisnahe Tätigkeiten in der chemischen sowie pharmazeutischen Industrie vor.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Toxikologie qualifizieren sich für anspruchsvolle Tätigkeiten in der chemischen und pharmazeutischen Industrie sowie in der akademischen und außeruniversitären Forschung.
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang Toxikologie an der RPTU Kaiserslautern-Landau befasst sich mit den schädlichen Wirkungen chemischer Stoffe auf lebende Organismen, insbesondere den Menschen. Der anwendungs- und praxisorientierte Präsenzstudiengang wird vom Fachbereich Chemie angeboten und führt in vier Semestern Vollzeitstudium zum Abschluss Master of Science (120 ECTS). Neben den klassischen toxikologischen Disziplinen vermittelt das Studium vertiefende Kenntnisse in der biochemischen und molekularbiologischen Analytik, der Biostatistik sowie der chemischen Analytik.
Studieninhalte & Module
Das Studium ist modular aufgebaut und gliedert sich wie folgt:
- 1. Semester: Grundlagen der allgemeinen Toxikologie, Pharmakologie, Versuchstierkunde und Pathologie sowie ein biochemisch-toxikologisches Praktikum zur Erlernung allgemeiner biochemischer Analysemethoden.
- 2. und 3. Semester: Vertiefung der theoretischen und praktischen Kenntnisse in Toxikologie. Ergänzung durch den Wahlpflichtbereich (Biochemie, Naturstoffchemie oder Massenspektrometrie) und ein Freiraummodul (z. B. Veranstaltungen der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften).
- 4. Semester: Abschlussmodul mit einer sechsmonatigen experimentellen Masterarbeit und einem abschließenden Vortrag.
Berufsperspektiven
Durch die enge Verknüpfung von wissenschaftlicher Ausbildung und Einblicken in die Praxis sind Studierende optimal auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Mögliche Einsatzfelder liegen insbesondere in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der pharmazeutischen oder chemischen Industrie. Darüber hinaus befähigt der Abschluss zur Mitarbeit in universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
Besonderheiten
- Integraphierte Praktika: Der Studiengang beinhaltet verpflichtend sowohl ein mehrwöchiges Industriepraktikum in einem Unternehmen der pharmazeutischen oder chemischen Industrie als auch ein universitäres Forschungspraktikum.
- Externe Dozierende: Das Curriculum wird durch Vorlesungen und Seminare von externen Dozentinnen und Dozenten aus Industrie und Forschung ergänzt.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Näheres regeln die Einschreibe- und Prüfungsordnung. Bitte bei der Hochschule erfragen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester