Überblick
Der Bachelorstudiengang Maschinenbau an der Hochschule Trier vermittelt fundierte Kenntnisse zur Entwicklung nachhaltiger, intelligenter und energieeffizienter technischer Systeme. Neben ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen erwerben die Studierenden praxisnahes Know-how für die Gestaltung moderner Industrieprodukte. Die Ausbildung im rheinland-pfälzischen Trier bereitet gezielt auf vielseitige Aufgabenbereiche in unterschiedlichen Branchen vor.
Studieninhalte
Studieninhalte & Module
Natur- und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen bilden das Fundament des Studiums. Darauf aufbauend erwerben Studierende Kenntnisse in digitalen Entwicklungstools, Produktgestaltung, Fertigung sowie (Projekt-)Management. Die Spezialisierung macht etwa 38 % des Gesamtstudiums aus:
- Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen: Mathematik, Mechanik, Thermodynamik, Werkstoffkunde sowie Basiswissen aus Elektrotechnik, Informatik und Betriebswirtschaft.
- Vertiefungsrichtung Allgemeiner Maschinenbau (AMB): Fokus auf Konstruktionslehre, Finite-Elemente-Methode (FEM), digitale Fertigung und Werkzeugmaschinen.
- Vertiefungsrichtung Computational Engineering (CE): Rechnergestützte Berechnungsverfahren der Fluid- und Strukturmechanik (CFD und FEM), Simulation dynamischer Systeme sowie vertiefte Informatik und digitale Produktentwicklung.
- Hinweis: Die Vertiefungsrichtung Sicherheitsingenieurwesen (SIW) kann derzeit nicht angeboten werden.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen erlangen mit dem Bachelor of Engineering einen international anerkannten, berufsqualifizierenden Abschluss für den direkten Einstieg in die Industrie oder für ein anschließendes 3-semestriges Masterstudium. Sie qualifizieren sich für das Erarbeiten und Weiterentwickeln technischer Problemlösungen in Forschung, Entwicklung und Produktion.
Typische Betätigungsfelder finden sich in folgenden Bereichen:
- Automobilzulieferer
- Brauereien und Lebensmittelhersteller
- Medizingerätehersteller
- Allgemeiner Maschinen- und Anlagenbau sowie Industrieunternehmen
Besonderheiten
Praxisbezogene Fächerkombinationen mit Projekten in den hochschuleigenen Laboren, Exkursionen und Kooperationen mit der Industrie bilden einen festen Bestandteil der Ausbildung. Studierendenzentrierte Lehrformen fördern zudem das selbstständige wissenschaftliche Arbeiten, die Teamfähigkeit sowie die Befähigung, fachliche Argumente und Lösungsansätze auch in englischer Sprache zu kommunizieren.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
12-wöchiges Vorpraktikum (bis zum Ende des 2. Fachsemesters)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester