Überblick
Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Trier kombiniert eine ingenieurwissenschaftliche Fachausbildung mit betriebswirtschaftlichem Know-how. Am Standort Trier werden die Studierenden gezielt darauf vorbereitet, an der Schnittstelle zwischen Technik und Wirtschaft zu agieren und komplexe Unternehmensprozesse zu steuern. Das siebensemestrige Studium qualifiziert für anspruchsvolle Fach- und Führungskräfteaufgaben im industriellen Umfeld.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Wie lässt sich die Lücke zwischen rein technischen Detaillösungen und betriebswirtschaftlichen Anforderungen in Industrieunternehmen wirksam schließen? Dieser Studiengang bildet interdisziplinäre Fachkräfte für genau diese Schnittstelle aus und legt mit einem Anteil von rund 65 Prozent den inhaltlichen Schwerpunkt auf den technischen Bereich des Maschinenbaus. In sieben Semestern Regelstudienzeit erwerben Studierende die Qualifikation, um ganzheitliche technische sowie prozesstechnische Lösungen zu entwickeln und techniknahe Managementfunktionen zu übernehmen.
Studieninhalte & Module
Aufbauend auf einem mathematisch-naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Grundlagenstudium erfolgt eine individuelle Spezialisierung in gewählten Vertiefungsrichtungen.
- Grundlagenstudium: Vermittlung von Kenntnissen in Natur- und Ingenieurwissenschaften, Betriebswirtschaftslehre, Konstruktion und Entwicklung sowie Grundlagen aus Elektrotechnik und Informatik.
- Vertiefung Allgemeiner Maschinenbau (AMB): Konstruktion und Fertigung von Einzelkomponenten, Maschinen und Produktionsanlagen mittels Simulationstools, Verständnis von Kraft-, Arbeits- und Werkzeugmaschinen sowie Mess- und Regelungstechnik.
- Vertiefung Fahrzeugtechnik (FZT): Rechnergestützte Entwicklung und Validierung moderner Fahrzeugkonzepte, Hybridantriebe, Auslegung von Fahreigenschaften und FE-Simulation zur Crashsicherheit.
- Vertiefung Computational Engineering (CE): Rechnergestützte Berechnungsmethoden der Fluid- und Strukturmechanik (CFD und FEM), Simulation dynamischer Systeme sowie digitale Produktentwicklung und Informatik.
- Hinweis: Die Vertiefungsrichtung „Sicherheitsingenieurwesen“ kann derzeit nicht angeboten werden.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind aufgrund ihrer Kenntnisse an der Schnittstelle von Maschinenbau und Betriebswirtschaft in verschiedenen Branchen und Unternehmensbereichen gefragt. Der Abschluss „Bachelor of Engineering“ qualifiziert direkt für den Berufseinstieg oder für ein anschließendes dreisemestriges Master-Studium.
Typische Betätigungsfelder umfassen:
- Techniknahe Management- und Führungspositionen im Industriebetrieb
- Produktentwicklung, Konstruktion und Prototypenvalidierung
- Ganzheitliche Prozess- und Technikoptimierung
- Tätigkeiten in angewandter Forschung und Entwicklung
Besonderheiten
Die praxisnahe Ausrichtung zeigt sich in der engen Zusammenarbeit mit der Industrie im Rahmen projektbegleitender Praxisprojekte. Neben fachlichen Kompetenzen werden studierendenzentrierte Lehrformen eingesetzt, die eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten, Teamfähigkeit sowie Präsentations- und Kommunikationstechniken – auch in englischer Sprache – fördern. Das Zusatzzertifikat „Fachkraft für Arbeitssicherheit“ kann aktuell nicht erworben werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
12-wöchiges Vorpraktikum bis zum Ende des 2. Fachsemesters
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester