Überblick
Der Masterstudiengang Religionen, Dialog und Bildung an der Universität Hamburg vermittelt vertieftes Wissen über interreligiöse Verständigung sowie den Umgang mit religiöser Pluralität in Bildungs- und Gesellschaftskontexten. Studierende analysieren die Rolle von Religionen in modernen Demokratien und entwickeln wissenschaftlich fundierte Konzepte für den interreligiösen Dialog. Das Studium bereitet gezielt auf gestaltende Tätigkeiten in Bildungs-, Kultur- und Beratungseinrichtungen sowie im öffentlichen Sektor vor.
Studieninhalte
Wie können gesellschaftlicher Zusammenhalt und friedlicher Dialog in einer zunehmend religiös pluralen Welt gelingen?
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang „Religionen, Dialog und Bildung“ an der Universität Hamburg widmet sich der wissenschaftlichen Analyse religiöser Pluralität in modernen Demokratien. Studierende setzen sich intensiv mit interreligiösen Verständigungsprozessen auseinander und erforschen, wie religiöse Bildung in diversen Gesellschaftskontexten gestaltet werden kann. Der Studiengang verbindet religionswissenschaftliche Perspektiven mit praktischen Ansätzen für den gesellschaftlichen Dialog.
Typische Studieninhalte & Module
Vermittelt werden theoretische sowie praxisbezogene Kompetenzen im Umgang mit religiöser Vielfalt. Zu den zentralen Schwerpunkten gehören:
- Interreligiöser Dialog: Theorie, Geschichte und Konzepte des Austauschs zwischen verschiedenen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften.
- Religion und Bildung: Strategien für den Umgang mit religiöser Heterogenität in Schulen, der Erwachsenenbildung und außerschulischen Lernorten.
- Religion, Politik und Gesellschaft: Analysen zur Rolle von Religionen in modernen, säkularen Demokratien sowie in öffentlichen Diskursen.
- Religionswissenschaftliche Vertiefung: Erforschung von Praxisformen, Wandlungsprozessen und Konfliktpotenzialen globaler Religionen.
- Forschungsmethoden: Empirische und hermeneutische Verfahren zur Analyse religiöser Pluralisierungs- und Bildungsprozesse.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen qualifizieren sich für gestaltende Tätigkeiten an den Schnittstellen von Religion, Bildung und Gesellschaft. Typische Berufsfelder umfassen:
- Bildungseinrichtungen: Konzeption und Leitung von Bildungsangeboten in der Erwachsenenbildung, bei Stiftungen oder Trägern der außerschulischen Bildung.
- Kultur- und Dialogarbeit: Tätigkeiten in Museen, interkulturellen Zentren sowie bei Nichtregierungsorganisationen (NGOs).
- Beratung und öffentlicher Sektor: Aufgaben in den Bereichen Integration, Antidiskriminierung und Politikberatung bei Kommunen, Behörden oder kirchlichen Institutionen.
- Wissenschaft: Promotion und Forschung an Universitäten sowie wissenschaftlichen Instituten.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
https://www.uni-hamburg.de/onTEAM/studiengaenge/religionen-dialog-und-bildung.pdf
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester