Überblick
Der weiterbildende Masterstudiengang „Governance of Risk and Resources“ der Universität Heidelberg wird am Heidelberg Center für Lateinamerika in Santiago de Chile durchgeführt. Im Zentrum der dreisemestrigen Ausbildung steht der lösungsorientierte Umgang mit Umweltkatastrophen und schwindenden Ressourcen. Studierende erforschen neuartige Steuerungsansätze auf lokaler sowie regionaler Ebene, um dem globalen Wandel mit nachhaltigen Konzepten zu begegnen.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Dieser interdisziplinäre, weiterbildende Masterstudiengang der Universität Heidelberg wird vollständig am Heidelberg Center Lateinamerika (HCLA) in Santiago de Chile auf Englisch und Spanisch gelehrt und verknüpft natur-, wirtschafts- sowie sozialwissenschaftliche Perspektiven zur Bewältigung globaler Mensch-Umwelt-Probleme.
Über den Studiengang
Der weiterbildende Masterstudiengang „Governance of Risk and Resources“ richtet sich an jährlich bis zu 25 Studierende und umfasst eine Regelstudienzeit von drei Semestern. Im Mittelpunkt steht die Analyse, das Design und die Begleitung von Governance-Prozessen, um Lösungen für Ressourcenknappheit und Umweltkrisen zu finden, wenn Nationalstaaten an ihre Steuerungsgrenzen stoßen. Die Studierenden lernen, wie partizipative Formen der Handlungskoordination auf subnationaler, regionaler und lokaler Ebene erfolgreich eingesetzt werden.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum gliedert sich in ein Pflicht- und ein Wahlpflichtstudium sowie die abschließende Masterarbeit. Zu den zentralen Modulen gehören:
- Governance von Mensch-Umweltbeziehungen in Theorie und Praxis: Einführung in Theorien der Governance-Forschung und Steuerung von Mensch-Umwelt-Beziehungen.
- Ressourcen-Governance: Vermittlung von Konzepten zur Erfassung natürlicher sowie ökonomischer Ressourcen und Gegenüberstellung politisch-ökonomischer sowie politisch-ökologischer Ansätze.
- Risiko-Governance: Methoden zur Abschätzung und Modellierung natürlicher, sozialer und ökonomischer Risiken und deren gesellschaftlicher Folgen.
- Forschungsmethoden: Vermittlung von Kenntnissen in Wissenschaftstheorie, Netzwerkanalyse, Geoinformatik und Statistik.
- Studentisches Forschungsprojekt: Selbstständiges, projektbezogenes Arbeiten an den Schnittstellen der Disziplinen.
- Wahlpflichtstudium: Vertiefende fallbezogene Analysen zu Themen wie Energie- und Wasserwirtschaft, Klimakrisen oder seismischen Risiken.
Berufsperspektiven
Das Studium geschult die Absolventinnen und Absolventen darin, kontextspezifische Herausforderungen der Durchführung von Risiko- und Ressourcen-Governance zu erkennen und zu meistern. Sie werden befähigt, komplexe Entscheidungsprozesse zur Erreichung einvernehmlicher Ziele zu gestalten, zu bewerten und zu begleiten. Dadurch qualifizieren sie sich für koordinierende und steuernde Aufgaben an der Schnittstelle von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt.
Besonderheiten
- Studienort Chile: Der Vorlesungsbetrieb findet am Heidelberg Center Lateinamerika (HCLA) in Santiago de Chile statt.
- Abweichender Studienstart: Das Studium beginnt jeweils im Sommersemester (März) mit dem chilenischen Studienjahr.
- Mehrsprachigkeit: Die Unterrichtssprachen sind Spanisch und Englisch.
- Rahmenbedingungen: Gebührenpflichtiger weiterbildender Studiengang (2.500,00 € pro Semester) mit einer Begrenzung auf 25 Studienplätze pro Jahr.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
zugangsbeschränkt, siehe Zulassungsordnung, Bewerbung bis zum 10. Januar, Start des Semesters zum 1. März
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Sommersemester