Überblick
Der Bachelorstudiengang Bio- und Prozess-Ingenieurwesen / Verfahrenstechnik an der Hochschule Trier am Umwelt-Campus Birkenfeld verknüpft klassisches Ingenieurwissen mit konsequenter ökologischer Ausrichtung. Im Mittelpunkt steht die nachhaltige Gestaltung und Optimierung von Produktionsabläufen in Schlüsselbranchen wie der Biotechnologie oder Chemie. Ziel ist es, Rohstoffe maximal zu schonen und den Energieeinsatz in der Industrie spürbar zu reduzieren.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Die Schnittstelle zwischen biotechnologischer und chemischer Industrie sowie ökologischen Fragestellungen bildet den Schwerpunkt dieses Ingenieurstudiengangs am Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier. Das Ziel ist die Optimierung von Produktionsprozessen unter dem Leitprinzip der Nachhaltigkeit, um Rohstoffe maximal zu schonen und Energie einzusparen. Auf der Basis mathematischer Modelle lernen die Studierenden, verfahrenstechnische Abläufe eigenständig zu bewerten, zu entwickeln und zu optimieren.
Studieninhalte & Module
Naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen bereiten auf die verfahrenstechnischen Fächer vor. Der modulare Aufbau umfasst insgesamt 32 Module inklusive sprachlicher und kommunikativer Qualifikationen sowie praxisorientierter Gruppenarbeiten.
- Studiengangsübergreifende Grundlagen: Mathematik, Physik, Informatik und Englisch
- Vertiefung Bio-Ingenieurwesen / Verfahrenstechnik: Spezifische Module zur biotechnologischen Industrie
- Vertiefung Prozess-Ingenieurwesen / Verfahrenstechnik: Spezifische Module zur chemischen Verfahrenstechnik
- Praxiselemente: Verfahrenstechnisches Praktikum, Fachseminar und interdisziplinäre Projektarbeit
- Wahlpflichtbereich: Zwei individuell wählbare Module zur fachlichen Profilierung
Berufsperspektiven
Qualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure werden in allen Branchen der stoffumwandelnden Industrie, bei der Behandlung von Reststoffen sowie bei der Rückgewinnung von Wertstoffen eingesetzt. Zu den Hauptaufgaben zählen die Entwicklung neuer Verfahren, die Planung und Optimierung von Anlagen sowie die Mitwirkung bei der Produktgestaltung.
- Chemische Industrie
- Lebensmittelverarbeitung
- Pharmazie
- Biotechnologie
- Entwicklung neuer Materialien und optimierte Recyclingkonzepte
Besonderheiten
- Praxisphasen: 12-wöchiges Grund- und Fachpraktikum (auch durch vorangegangene Berufsausbildung anrechenbar) sowie eine 12-wöchige Praktische Studienphase im 6. Semester.
- Auslandsaufenthalt: Ein Auslandssemester ist freiwillig möglich und kann insbesondere im 6. Semester absolviert werden.
- Hohe Flexibilität: Durch gemeinsame Orientierungsmodule in den ersten drei Semestern ist ein Wechsel der Vertiefung oder verwandter Studiengänge unkompliziert möglich.
- Akkreditierung: Der Studiengang ist bis zum 29.02.2028 akkreditiert.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester