Überblick
Der Masterstudiengang Elektrische Energiesysteme und Elektromobilität an der Hochschule Hannover vereint die Herausforderungen der modernen Energiewende mit zukunftsfähigen Mobilitätskonzepten. Am Standort Hannover erwerben Studierende spezialisiertes Wissen an der Schnittstelle von nachhaltiger Stromversorgung und innovativer Fahrzeugtechnik. Der Studiengang bereitet qualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure gezielt auf anspruchsvolle Fach- und Führungspositionen in der Energie- sowie Automobilbranche vor.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der Master-Studiengang verknüpft zielgerichtet die zwei zentralen Zukunftsthemen Energiewende und Elektromobilität, um Ingenieurinnen und Ingenieure für die Schnittstelle zwischen moderner Energieversorgung und innovativer Fahrzeugtechnik auszubilden.
Über den Studiengang
Der konsekutive Vollzeit-Studiengang Elektrische Energiesysteme und Elektromobilität an der Hochschule Hannover führt in einer Regelstudienzeit von drei Semestern zum Abschluss Master of Engineering (M.Eng.). Er baut auf elektrotechnischen sowie nahestehenden interdisziplinären Bachelor-Abschlüssen auf. Das Studium gliedert sich strukturell in zwei Theoriesemester und ein abschließendes Anwendungssemester zur Erstellung der Masterarbeit.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert vertiefte mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen mit zwei wählbaren Vertiefungsrichtungen sowie praxisnahen Laboranteilen:
- Fortgeschrittene Grundlagen: Höhere Mathematik, Feldtheorie und Simulation, Systemtheorie und Optimale Regelung und Beobachter.
- Gemeinsame Kernmodule: Elektrische Maschinen und Leistungselektronik (mit Labor) sowie Thermodynamik in der Energietechnik.
- Vertiefung Elektromobilität: Elektrofahrzeug-Gesamtsysteme, Speichersysteme (Alterung, Zyklenfestigkeit), Ladesysteme (AC/DC, konduktiv/induktiv/dynamisch), Triebstrangmanagement, Fahrstrategie, Fehlerdiagnose und Labor.
- Vertiefung Energieversorgung: Smart Grids, Netztopologien, Energiespeicher, Kraftwerks- und Lastmanagement, Leittechnik, dynamische Ausgleichsvorgänge, Schutzkonzepte (Labor) sowie Wahlpflichtmodule zu Regenerativen Energien, Netzdynamik und Energiewirtschaft.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen werden zu gefragten Fachkräften für die Energie- und Automobilindustrie ausgebildet. Durch die praxisnahe und wissenschaftlich vertiefte Qualifikation sind sie in der Lage, aktuelle und zukünftige Fragestellungen der Industrie eigenständig zu lösen und technologische Lösungen mitzugestalten. Die erworbenen Kompetenzen umfassen neben fachlichen Qualifikationen auch überfachliche und interdisziplinäre Fähigkeiten.
Besonderheiten
- Synergien in der Lehre: Enge Verzahnung und wechselseitig vergrößertes Modulangebot durch Kooperation mit dem Master-Studiengang Sensor- und Automatisierungstechnik.
- Flexibler Studienbeginn: Die Aufnahme des Studiums ist sowohl zum Sommer- als auch zum Wintersemester möglich.
- Hoher Praxisbezug: Integration von Laboranteilen, Übungen am Rechner und projektorientierten Hausarbeiten in den Lehrbetrieb.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerberinnen und Bewerber können für das Master-Studium zugelassen werden, wenn sie über ein einschlägiges Hochschuldiplom bzw. einen Bachelor- oder anerkannten äquivalenten Abschluss aus einem akkreditierten Studiengang verfügen. Als einschlägig werden Abschlüsse in Elektro- und Informationstechnik oder verwandten Studiengängen anerkannt.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester