Überblick
Der forschungsorientierte Master-Teilstudiengang Arabistik/Islamwissenschaft an der Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Geschichte, Kultur und Religion arabisch und muslimisch geprägter Gesellschaften. Ein besonderes Markenzeichen des Studiums ist die wissenschaftliche Beschäftigung mit der arabischen Literatur der Frühen Neuzeit sowie die Arbeit mit originalsprachlichen Quellentexten. Durch die flexible Struktur mit 45 oder 75 Leistungspunkten können Studierende ein individuelles Fach- und Forschungsprofil aufbauen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Das viersemestrige, zulassungsfreie Vollzeitstudium schließt mit dem Master of Arts ab und wird flexibel als 45- oder 75-Leistungspunkte-Teilstudiengang mit einem zweiten Fach kombiniert. Auf der Basis originalsprachiger Zeugnisse setzen sich die Studierenden mit der Geschichte und Kultur muslimischer Gesellschaften auseinander. Der forschungsorientierte Studiengang ermöglicht es den Studierenden, ein eigenes wissenschaftliches Profil mit methodischen, sprachlichen und regionalen Schwerpunkten zu entwickeln.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte umfassen unter anderem folgende Kernbereiche:
- Arabische Literatur der Frühen Neuzeit: Inhaltlicher Schwerpunkt auf Texten und Zeugnissen des 16. bis 18. Jahrhunderts.
- Arbeit mit Originalquellen: Vertiefung der Sprachkenntnisse und eigenständige Arbeit mit arabischen Primärtexten.
- Geschichte und Kultur muslimischer Gesellschaften: Analyse verschiedener Epochen und Themenfelder unter Einbezug des aktuellen Forschungsstands.
- Spezialisierung und Profilbildung: Auswählbare Schwerpunkte nach methodischen, sprachlichen und regionalen Interessen.
Berufsperspektiven
Das Studium vermittelt vertiefte Sprachkenntnisse sowie eine hohe Text- und interkulturelle Kompetenz für eine akademische Laufbahn oder den direkten Berufseinstieg. Neben der Forschung bereitet die Ausbildung auf Tätigkeiten in der Integrations- und Entwicklungszusammenarbeit, in Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie bei exportorientierten Unternehmen vor. Weitere Beschäftigungsfelder liegen in der Medienarbeit, der Publizistik und der Politikberatung.
Besonderheiten
- Einzigartiges Institutsprofil: Das Orientalische Institut in Halle ist deutschlandweit das einzige, an dem Islam, Judentum und das orientalische Christentum jeweils mit eigenen Fächern vertreten sind.
- Exzellente Bibliotheksinfrastruktur: Standort des Fachinformationsdienstes Nahost-, Nordafrika- und Islamstudien sowie der historischen Bibliothek der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft.
- Starkes Forschungsumfeld: Kooperationen im Universitätsverbund mit Leipzig und Jena sowie Nähe zu Einrichtungen wie dem Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung.
- Empfohlene Kombinationen: Das Fach lässt sich frei kombinieren, besonders empfohlen werden „Judaistik / Jüdische Studien“ und „Wissenschaft vom Christlichen Orient“.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Mit fachspezifischen Zulassungsvoraussetzungen
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester