Überblick
Der Masterstudiengang Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale) bereitet Studierende auf anspruchsvolle Aufgaben in Forschung, Lehre und Management im Gesundheitswesen vor. Das viersemestrige Studium zeichnet sich durch seine starke wissenschaftliche Orientierung und die enge Anbindung an die Medizinische Fakultät aus. Die Kernbereiche umfassen die evidenzbasierte Praxis, didaktische Fähigkeiten sowie die Zukunftsgestaltung von Gesundheitssystemen.
Studieninhalte
Als wissenschaftliche*r Projektleiter*in gesundheitsbezogene Forschungsvorhaben zu konzipieren, die Personal- und Organisationsentwicklung in Pflegeeinrichtungen zu verantworten oder akademische Bildungsangebote zu gestalten – auf solche Aufgaben bereitet dieser Masterstudiengang gezielt vor.
Über den Studiengang
Der viersemestrige Masterstudiengang „Gesundheits- und Pflegewissenschaften“ an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg umfasst 120 Leistungspunkte und verbindet Theorie und Forschung praxisnah miteinander. Das Studium basiert auf den drei Säulen „Forschung – Lehre – Gesundheitssystemgestaltung“ und befähigt Studierende, komplexe Forschungsprozesse zu steuern sowie qualitätsorientierte Aufgaben in Gesundheitseinrichtungen zu übernehmen. Die Studierenden erlernen neben methodischen Grundlagen der Forschung auch didaktische Kompetenzen und Instrumente des Qualitätsmanagements.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum umfasst Pflichtmodule im Umfang von 75 LP, zwei integrierte Forschungsprojekte (15 LP) sowie das Abschlussmodul inklusive Masterarbeit (30 LP). Zu den Kernmodulen zählen:
- Methoden der gesundheitsbezogenen Forschung
- Konzeption und Durchführung gesundheitsbezogener Forschung
- Gesundheitskompetenz in den Lebensphasen
- Epidemiologie
- Evidence based Practice
- Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystemgestaltung
- Hochschuldidaktik und -entwicklung in gesundheitsbezogenen Studiengängen
Berufsperspektiven
Absolvent*innen qualifizieren sich für leitende und beratende Tätigkeiten in der gesundheitswissenschaftlichen Forschung, in der akademischen Lehre sowie in administrativen Bereichen von Kliniken, Pflegeeinrichtungen und der Gesundheitspolitik. Sie übernehmen Aufgaben im Qualitätsmanagement, leiten multiprofessionelle Projektgruppen oder beraten Entscheidungsträger bei komplexen Versorgungsfragen. Wichtiger Hinweis: Das Studium berechtigt zur Lehre an Hochschulen und Ausbildungsstätten im Gesundheitsbereich, eröffnet jedoch keinen Zugang zum Vorbereitungsdienst für das Lehramt an beruflichen Schulen.
Besonderheiten
- Blockwochenstruktur: Das Vollzeitstudium ist familien- und berufskombinierbar organisiert mit in der Regel einer Blockwoche pro Monat (vier Blockwochen pro Semester).
- Starke Forschungseinbindung: Die Verankerung an der Medizinischen Fakultät, die Nähe zum Universitätsklinikum Halle und die Einbindung des Zentrums für Evidenzbasierte Pflege garantieren eine hohe Forschungsorientierung.
- Eigene Forschungsprojekte: Studierende können, aufbauend auf ihren beruflichen Erfahrungen, eigene Lehr- und Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
erforderlich:
• einschlägiges Erststudium mit mindestens 240 Leistungspunkten (alternativ: Studium mit mindestens 180 LP, dann aber nur mit ZUSÄTZLICHER Berufsausbildung - die auch im Rahmen dieses Studiums erfolgt sein kann)
• bestandene Eignungsprüfung (Anmeldeschluss ist jeweils der 15. Mai des Bewerbungsjahrs, Details: siehe Link)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester