Überblick
Der forschungsorientierte Masterstudiengang Physik an der Justus-Liebig-Universität Gießen bietet eine vertiefende Qualifikation in der modernen physikalischen Forschung. Studierende am Standort Gießen profitieren von flexiblen Spezialisierungsmöglichkeiten in zukunftsträchtigen Feldern wie der Festkörper-, Subatomar- sowie Plasma- und Raumfahrtphysik. Die individuelle Profilbildung bereitet gezielt auf anspruchsvolle Aufgaben in Wissenschaft und Industrie vor.
Studieninhalte
Wie lassen sich durch innovative Ideen und eigenständige Forschung komplexe physikalische Probleme lösen?
Über den Studiengang
Der konsekutive und forschungsorientierte Masterstudiengang Physik an der Justus-Liebig-Universität Gießen baut auf einem einschlägigen Bachelorabschluss auf und umfasst eine Regelstudienzeit von vier Semestern (120 Credit Points). Das individuell gestaltbare Studium gliedert sich in eine einjährige Basisausbildung sowie ein einjähriges Vertiefungs- und Spezialisierungsstudium. Studierende vertiefen ihre Fähigkeiten zur Erarbeitung wissenschaftlicher Problemlösungen durch die eigenständige Bearbeitung kleinerer Forschungsprojekte und der abschließenden Master-Thesis.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum unterteilt sich in Pflichtmodule sowie flexibel wählbare Bausteine:
- Pflichtmodule (60 CP): Enthält das Pflichtmodul Höhere Quantenmechanik, ein Vertiefungsmodul, ein Spezialisierungsmodul und die Master-Thesis (30 CP).
- Grundmodule / Wahlpflichtbereich I (27 CP): Drei wählbare Module aus Bereichen wie Höhere Hadronen-, Schwerionen- und Kernphysik, Höhere Teilchenphysik, Einführung in die Quantenfeldtheorie, Festkörpertheorie, Halbleiterphysik oder Oberflächen- und Grenzflächenphysik.
- Erweiterungsmodule & Freie Studienleistungen / Wahlpflichtbereich II (33 CP): Vertiefende physikalische Veranstaltungen (z. B. Plasmaphysik, Allgemeine Relativitätstheorie, Nukleare Astrophysik), interdisziplinäre Angebote aus Nachbardisziplinen (z. B. Mathematik, Data Science, Technische Informatik) sowie bis zu 6 CP aus dem Bereich Außerfachliche Kompetenzen (AfK).
Berufsperspektiven
Im Studium erwerben die Studierenden methodologische und wissenschaftliche Kenntnisse sowie berufs- und forschungspraktische Qualifikationen. Damit befähigt der Abschluss direkt zu anspruchsvollen Tätigkeiten als Physikerin oder Physiker in der akademischen und industriellen Forschung sowie in der Praxis. Durch die Einbindung in aktive Arbeitsgruppen wird der Übergang in das berufliche Forschungsumfeld optimal vorbereitet.
Besonderheiten
- Hohe Forschungsorientierung: Im zweiten Studienjahr können durch die Fokussierung auf Projektarbeiten bis zu 60 CP direkt in Forschungsprojekten der Arbeitsgruppen erbracht werden.
- Spezialisierung im Schwerpunktsbereich: Individuelle Profilbildung in den Gießener Forschungsschwerpunkten „Festkörper- und Oberflächenphysik“, „Subatomare Physik“ oder „Plasma- und Raumfahrtphysik“.
- Praxis- und Firmenkooperationen: Die Projekt- und Abschlussarbeiten finden in einem aktiven Forschungsumfeld statt, gegebenenfalls auch in Kooperation mit externen Firmen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Abschluss Bachelor-Studiengang mit fachlichem Profil, das eine Grundlage für die Aufnahme des Studiums in der gewählten Studienrichtung darstellt.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester