Überblick
Der Masterstudiengang Regionalentwicklung - Dynamiken räumlicher Transformation an der Universität Greifswald beleuchtet soziokulturelle und ökonomische Veränderungsprozesse aus geographischer Perspektive. In der Hansestadt Greifswald erwerben Studierende fundierte Kenntnisse über regionale Disparitäten, räumliche Gerechtigkeit sowie globale Transformationsdynamiken. Das Studium vereint humangeographische Expertise mit einer hohen interdisziplinären Flexibilität.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs „Regionalentwicklung – Dynamiken räumlicher Transformation“ analysieren komplexer werdende ökonomische sowie soziokulturelle Veränderungsprozesse aus räumlicher Perspektive und gestalten Transformationsprozesse in der Praxis mit. Der weiterführende Studiengang an der Universität Greifswald verbindet humangeographische Tiefe mit interdisziplinärer Vielfalt, um Phänomene wie globale Transformationen, regionale Disparitäten, räumliche Gerechtigkeit sowie Gesellschaft-Umwelt-Dynamiken zu bearbeiten. Das viersemestrige Studium wird als Ein-Fach-Master in Voll- oder Teilzeit angeboten und schließt mit dem akademischen Grad Master of Science (M. Sc.) ab.
Studieninhalte & Module
Das Studium ist durch einen ansteigenden Grad an Eigenständigkeit geprägt und gliedert sich in folgende Kernkomponenten und Phasen:
- Humangeographische Kernkompetenzen (1.–2. Semester): Vertiefung fortgeschrittener qualitativer und quantitativer Methoden der empirischen Raumforschung sowie Behandlung räumlicher Entwicklungsprozesse unter Einbezug internationaler Perspektiven.
- Praxisorientierte Anwendung (2.–3. Semester): Absolvierung eines Studienprojekts mit Geländepraktikum/Exkursion im 2. Semester sowie einer mehrmonatigen, eigenständigen Case Study im 3. Semester (wahlweise als Praxisprojekt/Praktikum in einer Einrichtung nach Wahl oder als Auslandssemester).
- Individuelle Profilbildung: Flexibel wählbare Module aus Bereichen wie Regionalentwicklung, Tourismus, Nachhaltigkeitsgeographie, GIS, VWL, BWL, Recht, Politikwissenschaft sowie Sprach- und Kulturwissenschaften (z. B. Skandinavistik, Fennistik, Slawistik).
- Masterarbeit (4. Semester): Eigenständige wissenschaftliche Abschlussarbeit inklusive Verteidigung.
Berufsperspektiven
Die Absolvent*innen qualifizieren sich für Fach- und Führungsaufgaben im öffentlichen Sektor, etwa in der Raumplanung, im Regionalmanagement oder in der Wirtschafts- und Tourismusförderung. Darüber hinaus eröffnen sich vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten in Unternehmensberatungen, der Marktforschung, der Standortanalyse, im Tourismusmanagement sowie bei NGOs, Verbänden und internationalen Organisationen. Ebenso legt der Master die Grundlage für eine anschließende Promotion und eine wissenschaftliche Karriere.
Besonderheiten
- Praxis- und Forschungsbezug: Lernen in kleinen Gruppen mit intensivem Betreuungsverhältnis und starkem Projektbezug.
- Regionale Schwerpunkte: Einbindung internationaler Raum- und Entwicklungsdynamiken mit speziellem Fokus auf den Ostseeraum sowie Ost- und Südostasien.
- Zulassung: Der Studiengang ist zulassungsfrei (ohne NC). Zugangsvoraussetzung ist ein fachlich passender Bachelorabschluss (z. B. Geographie, Raumplanung, Tourismus, Wirtschafts-, Sozial- oder Geisteswissenschaften) mit mind. 5 ECTS in empirischer Sozialforschung/Statistik sowie Englischkenntnissen auf B2-Niveau.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester