Überblick
Der Studiengang Internationale Not- und Katastrophenhilfe B.A. an der Akkon Hochschule in Berlin qualifiziert Studierende für den professionellen Einsatz in globalen Krisen- und Katastrophensituationen. Die Ausbildung verbindet Managementwissen mit sozialwissenschaftlichen, rechtlichen und medizinischen Grundlagen für die humanitäre Hilfe. Dadurch bereitet das Studium gezielt auf eine internationale Karriere bei Hilfsorganisationen und Nichtregierungsorganisationen vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als Führungskraft in der humanitären Hilfe unterstützen Absolventinnen und Absolventen Menschen in weltweiten Krisensituationen professionell. Die Qualifikation verbindet sozialwissenschaftliche, organisatorische und gesundheitliche Inhalte mit konkretem Krisenmanagement. Ziel ist es, Allrounder auszubilden, die Hilfseinsätze im In- und Ausland eigenverantwortlich planen, koordinieren und nachhaltige Wiederaufbaustrukturen mitgestalten können.
Studieninhalte & Module
Im Mittelpunkt steht die Vermittlung interdisziplinärer Fach- und Führungskompetenzen. Folgende Themenschwerpunkte werden abgedeckt:
- Krisenmanagement und Humanitäre Hilfe: Organisation und Koordination von Hilfsmaßnahmen
- Sozial- und Politikwissenschaften: Verständnis für internationale Kontexte und politisches Gespür
- Medizin und Gesundheit: Medizinische Koordination und gesundheitswissenschaftliche Grundlagen
- Projektmanagement und Administration: Verwaltung, Versorgungsstrukturen und Logistik
- Safety- und Security-Management: Sicherheitsrelevantes Handeln in Ausnahmesituationen
- Nachhaltige Entwicklung: Ausrichtung an den Goals der Sustainable Development Goals (SDGs) sowie interkulturelle Kompetenz
Berufsperspektiven
Expertinnen und Experten für Katastrophenhilfe werden international stark nachgefragt. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von operativen Aufgaben in Notfallgebieten bis hin zur strategischen Projektleitung. Zudem berechtigt der Bachelorabschluss zu einem weiterführenden Masterstudium, beispielsweise in den Bereichen Global Health, Public Health, Development Studies, Friedens- und Konfliktforschung oder Katastrophenschutz.
Typische Berufsfelder sind:
- Internationale Hilfsorganisationen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs)
- Nationale und internationale Institutionen des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes
- Internationale Organisationen (wie UN-Einrichtungen, WHO oder GIZ)
- Projektkoordination in der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe
- Logistik, Versorgung und Notfallinfrastruktur
- Stiftungen und Beratungsinstitute
Besonderheiten
Das sechssemestrige Vollzeitstudium (180 ECTS) ist durch die AQAS akkreditiert. Der Zugang ist ohne Numerus Clausus (NC) und unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne Abitur möglich. Das Studienmodell ist flexibel aufgebaut und kombiniert Präsenzblöcke mit Selbstlernphasen, um Studium und Berufspraxis miteinander zu verbinden.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
(1) Klassische Hochschulzugangsberechtigung:
Sie haben ein Abitur oder ein Fachabitur abgelegt.
(2) Fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung*:
Sie haben eine mindestens zweijährige Berufsausbildung in einer dem Studienfach verwandten Fachrichtung abgeschlossen.
- Sollte Ihre berufliche Qualifizierung noch nicht ausreichend sein, besteht die Möglichkeit die Zugangsberechtigung über eine gesonderte Prüfung zu erlangen (Erweiterung der fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung). Bitte sprechen Sie uns hierzu an.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester