Überblick
Der vertiefende Masterstudiengang Deutschsprachige Literatur mit dem Schwerpunkt Neuere Literatur an der Freien Universität Berlin widmet sich der intensiven Erforschung literarischer Werke vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Studierende profitieren am Wissenschaftsstandort Berlin von einer stark forschungsorientierten Lehre, die theoretische sowie kulturwissenschaftliche Fragestellungen aufgreift. Das Studium bereitet gezielt auf anspruchsvolle Tätigkeiten im akademischen, kulturellen und medienschaffenden Sektor vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Besonders macht diesen Studiengang die enge Verknüpfung von Lehre und Spitzenforschung, die Studierende direkt an namhafte interdisziplinäre Forschungsverbünde anbindet. Der viersemestrige Masterstudiengang Deutschsprachige Literatur mit dem Schwerpunkt Neuere Literatur an der Freien Universität Berlin vertieft fachwissenschaftliche Kenntnisse der Literatur vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Er erweitert das Wissen aus einem Erststudium durch theoretische Fragestellungen und vermittelt ein differenziertes Verständnis zentraler Literatur- und Kulturtheorien.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte umfassen Gattungs-, Epochen- und Autorschaftskonzepte, Kanonkritik, Gendertheorien sowie Fragen der Interkulturalität und Intermedialität (wie das Zusammenspiel von Literatur, Film und Comic). Der Studienverlauf gliedert sich in folgende Module:
- Modul 1: Literaturtheorie, Ästhetik, Poetik
- Modul 2: Exemplarische Lektüren
- Modul 3: Epochen und Epochenkonzepte
- Modul 4: Literatur und Kulturgeschichte
- Modul 5: Literaturwissenschaft im interdisziplinären Zusammenhang
- Colloquium: Planung eines Forschungsprojekts
- Masterarbeit
Berufsperspektiven
Durch die vertiefte theoretische und methodische Ausbildung qualifiziert der Studiengang für vielfältige anspruchsvolle Aufgaben. Die Absolventinnen und Absolventen werden gezielt auf Tätigkeiten in akademischen, kulturellen und kulturpolitischen Bereichen vorbereitet.
Besonderheiten
Das Studium basiert auf dem Prinzip des Forschenden Lernens, wodurch Seminarinhalte direkt an die aktuellen Forschungsschwerpunkte der Lehrenden gekoppelt sind. Studierende profitieren von der Einbindung in Verbundprojekte wie den Sonderforschungsbereich Affective Societies oder das Projekt Writing Berlin. Zudem bieten die Friedrich Schlegel Graduiertenschule und das Exzellenzcluster Temporal Communities öffentliche Veranstaltungen und Vernetzungsmöglichkeiten mit internationalen Forschenden. Vorausgesetzt wird ein Bachelorabschluss mit mindestens 60 LP in Deutscher Philologie/Germanistik (davon mindestens 20 LP in Neuerer Deutscher Literatur).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Hochschulabschluss mit einem Studienanteil im Fach Deutsche Philologie / Germanistik im Umfang von mindestens 60 Leistungspunkten, davon mindestens 20 LP im Bereich der Neueren deutschen Literatur
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester