Überblick
Der Masterstudiengang Sprache und Kommunikation an der TU Berlin widmet sich der wissenschaftlichen Untersuchung sprachlicher sowie nicht-sprachlicher Zeichensysteme aus kommunikations- und kognitionswissenschaftlicher Perspektive. Studierende analysieren dabei sowohl die kognitiven und neuronalen Grundlagen als auch die sozialen Funktionen von Sprache. Durch die interdisziplinäre Ausrichtung verbindet das Studium am Standort Berlin theoretische Modelle mit modernen empirischen Forschungsmethoden.
Studieninhalte
Wie beeinflusst Sprache im Zusammenspiel mit kognitiven und sozialen Prozessen die menschliche Kommunikation, Medienwirkung und Mensch-Maschine-Interaktion?
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang „Sprache und Kommunikation“ (M.A.) an der TU Berlin beschäftigt sich mit Sprache und nicht-sprachlichen Zeichenprozessen sowie deren kognitions- und kommunikationswissenschaftlicher Fundierung. Studierende erlangen ein weitreichendes Verständnis der strukturellen Eigenschaften der menschlichen Sprache, ihrer sozialen Funktionen, ihrer neuronalen Verarbeitung und ihres Erwerbs. Hinweis: Eine Zulassung zu diesem Studiengang (StuPO 2015) erfolgt nicht mehr, das Studium wird nur noch auslaufend angeboten; die überarbeitete Version ist der Master of Science Sprache und Kommunikation.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst 120 Leistungspunkte (LP) und ist in folgende Bereiche gegliedert:
- Pflichtbereich: Fundierung der theoretischen und methodischen Grundlagen (18 LP)
- Schwerpunkt Kognitive Medienlinguistik: Untersuchung von Sprache als Kenntnissystem und Kommunikationsmittel, u. a. in der politischen Kommunikation, Medienberichterstattung, Werbung sowie bezüglich der Übertragung emotionaler Vorurteile (15 LP)
- Schwerpunkt Angewandte Kommunikations- und Sprachwissenschaft: Analyse der Wirkung von Stimme und Sprechweise in der audiovisuellen Medienwelt sowie im nicht-öffentlichen Alltag (15 LP)
- Wahlpflichtbereich: Breit angelegte Vertiefung inklusive des gewählten Schwerpunkts (insgesamt 39 LP)
- Freie Wahl: Individuelle Profilbildung durch Module aus fachnahen Disziplinen wie Technische Akustik, Mensch-Maschine-Systeme oder Medienwissenschaft (18 LP)
- Masterarbeit: Wissenschaftliche Abschlussarbeit (30 LP)
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind befähigt, methodische Instrumentarien zur Erforschung sprachlicher Kommunikation in unterschiedlichen Praxisfeldern anzuwenden. Sie erwerben Kompetenzen für Aufgaben bei der Erzeugung und Verarbeitung akustischer, psychologischer und linguistischer Informationen. Weitere Einsatzmöglichkeiten liegen im Bereich der Mensch-Maschine-Schnittstelle sowie der Übertragung und Nutzung von Informationen mit technischen Mitteln.
Besonderheiten
- Praxis- und Laborbezug: Möglichkeit zur Absolvierung von Laborpraktika im Wahlpflichtbereich sowie eines 5-wöchigen Praktikums im Wahlbereich.
- Auslandsaufenthalt: Ein studienbezogener Auslandsaufenthalt ist innerhalb der Regelstudienzeit von vier Semestern möglich.
- Interdisziplinarität: Fakultätsübergreifende Vernetzung von Lehrangeboten für eine individuelle Profilbildung.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bitte folgen Sie dem Weblink:
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester