Überblick
An der TU Berlin widmet sich der Masterstudiengang Gebäudeenergiesysteme der Entwicklung nachhaltiger und ganzheitlicher Konzeptlösungen für die moderne Gebäudetechnik. Der Fokus liegt auf der Verbindung von energetischen Systemansätzen mit den individuellen Bedürfnissen der Gebäudenutzer. Studierende erwerben im urbanen Umfeld der Hauptstatdt spezialisiertes Know-how, um zukunftsfähige Versorgungs- und Klimatechnologien von einzelnen Räumen bis hin zu kompletten Metropolen zu gestalten.
Studieninhalte
Einzigartig in Deutschland: Der Masterstudiengang Gebäudeenergiesysteme an der TU Berlin verfolgt einen deutschlandweit einmaligen Ansatz, indem er Gebäude als systemische Einheiten betrachtet und technische Lösungen für Lebensräume bis hin zur Größe einer Metropole konzipiert – mit dem Menschen und seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt.
Über den Studiengang
Der konsekutive Masterstudiengang vermittelt weiterführende Methoden und Kenntnisse zur Lösung komplexer technischer Aufgaben in der Gebäudeenergietechnik. Das viersemestrige Studium schließt mit dem akademischen Grad Master of Science (M.Sc.) ab und setzt einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss in Energie- und Prozesstechnik oder einer fachlich nahestehenden Richtung voraus. Die Ausbildung ist modular aufgebaut und verknüpft integrale Gebäudekonzepte mit energetischen sowie anlagentechnischen Schwerpunkten.
Studieninhalte & Module
Im Studium erwerben die Studierenden vertiefte Fach- und Methodenkenntnisse in folgenden Bereichen:
- Vertiefung: Heizung, Lüftung und Klima (HLK)
- Schwerpunktgebiete: Energie- und Anlagentechnik sowie Innenraumklima
- Fachübergreifende Spezialisierung: Lichttechnik, Technische Akustik, Regelungstechnik oder Regenerative Energien
- Methodische Kompetenzen: Modellierung des menschlichen Behaglichkeitsempfindens, weiterführende Berechnungsverfahren und computergestützte Planungshilfen
Berufsperspektiven
Das Profil deckt zielgerichtet die Anforderungsbereiche der Industrie sowie des Handwerks ab und bereitet auf ingenieurwissenschaftliche Fach- und Führungsausgaben vor. Absolvent*innen sind in der Lage, komplexe Gebäudeenergiesysteme von der ersten Idee bis zum laufenden Betrieb zu betreuen. Typische Tätigkeitsfelder umfassen die Bau- und Auslegungsplanung in Planungsbüros, die Bauleitung, die technische Entwicklung sowie die Bewertung und Montage von Anlagen.
Besonderheiten
- Pflichtpraktikum: Ein mindestens sechswöchiges Berufspraktikum ist fest im Lehrplan integriert, um Praxiserfahrungen in der Planung, Entwicklung oder Bauleitung zu sammeln.
- Interdisziplinäre Randbedingungen: Bei der Gestaltung technischer Lebensräume wird das Behaglichkeitsempfinden des Menschen explizit unter Berücksichtigung von Genderaspekten modelliert.
- Flexibler Studienbeginn: Die Aufnahme des studienbeitragsfreien Masterstudiums ist sowohl zum Sommer- als auch zum Wintersemester möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bitte folgen Sie dem Weblink:
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester