Überblick
Der Bachelorstudiengang Geologie/Mineralogie an der TU Bergakademie Freiberg vermittelt fundierte Kenntnisse über den Aufbau der Erde, die Entstehung von Gesteinen sowie den nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Studierende befassen sich intensiv mit drängenden Zukunftsfragen wie dem Klimawandel, der Rohstoffversorgung und der Erforschung von Naturgefahren. Das Studium am Standort Freiberg zeichnet sich dabei durch eine außergewöhnlich hohe Praxisorientierung in universitätseigenen Einrichtungen aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Die Schnittstelle der Fachgebiete Geologie und Mineralogie vereint die Erforschung von Struktur, Zusammensetzung und Entwicklung des Erdkörpers mit der Analyse von Mineralen und Gesteinen. Studierende lernen, naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu beurteilen und praxisrelevante Fragestellungen zu Themen wie Klimawandel, Rohstoffversorgung und Naturkatastrophen zu bearbeiten. Kleine Studiengruppen bieten dabei ein persönliches Umfeld mit direktem Kontakt zu den Lehrenden.
Studieninhalte & Module
Im Mittelpunkt der Ausbildung steht das Erkennen und Beurteilen naturwissenschaftlicher Zusammenhänge. Folgende Kernbereiche und praktische Elemente prägen die Ausbildung:
- Geologische und mineralogische Grundlagen: Struktur und Entwicklung der Erde, Lebensräume sowie Entstehung und Eigenschaften von Mineralen und Gesteinen
- Anwendungsbezogene Geowissenschaften: Fachbezogene Bearbeitung von Problemstellungen rund um Klimawandel, Rohstoffversorgung und Georisiken
- Praktische Geländeausbildung: Nationale und internationale Exkursionen sowie Gelände- und Kartierpraktika
- Infrastrukturgebundene Lehre: Praktische Arbeit in Laboratorien, Computerpools, dem Bohrkernlager, der Lithothek und geowissenschaftlichen Sammlungen
Berufsperspektiven
Der akademische Grad qualifiziert für Aufgaben in der Industrie, der Verwaltung sowie in der Wissenschaft. Zudem besteht die Möglichkeit, das Wissen in einem forschungsorientierten Masterstudiengang der Geowissenschaften zu vertiefen.
Typische Berufsfelder sind:
- Öffentliche Verwaltung: Umwelt-, Wasser- und Tiefbauämter (Einschätzung und Minimierung von Georisiken)
- Rohstoffindustrie: Aufsuchen und nachhaltige Gewinnung von Wasser, Erzen und Baurohstoffen
- Bauindustrie: Einsatz in der Hydrogeologie sowie Bauüberwachung bei Straßen, Tunneln und Staudämmen
- Materialindustrie: Qualitätskontrolle natürlicher Minerale und Entwicklung neuer Werkstoffe
- Forschungseinrichtungen und Universitäten: Tätigkeiten in der Grundlagenforschung
Besonderheiten
- Eigenes Forschungs- und Lehrbergwerk: Direkt in die praktische Ausbildung ab den ersten Semestern eingebunden
- Praxisorientierung: Hoher Anteil an Exkursionen, Geländeübungen und Kartierpraktika
- Spezifische Lerninfrastruktur: Zugang zu einem eigenen Bohrkernlager, einer Lithothek, modernen Laboren und Sammlungen
- Studienumfeld: Kleine Studiengruppen ermöglichen ein nah an den Dozenten ausgerichtetes Lernen
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester