Überblick
Der Bachelorstudiengang Umweltsystemwissenschaften - Geoökologie an der TU Bergakademie Freiberg vermittelt fundierte naturwissenschaftliche Kenntnisse zur Erforschung komplexer Umweltprozesse. Studierende lernen am Standort Freiberg, ökologische Wechselwirkungen systematisch zu analysieren und nachhaltige Lösungsansätze für globale Umweltkrisen zu erarbeiten. Durch die Verbindung von Theorie, Datenanalyse und einer individuellen Schwerpunktsetzung bereitet die Ausbildung optimal auf vielfältige grüne Berufsfelder vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Wie lassen sich die Herausforderungen der Klimakrise, der Anpassung von Land- und Ressourcennutzung sowie der Erhaltung der Biodiversität mit naturwissenschaftlichen Methoden verstehen und bewältigen? Dieser Studiengang vermittelt ein breit angelegtes Verständnis von Funktionen, Prozessen und Wechselwirkungen in Erdsystemen wie Atmosphäre, Biosphäre, Hydrosphäre, Pedosphäre und Lithosphäre. Ein besonderer Schwerpunkt an der TU Bergakademie Freiberg liegt in der biogeochemischen Analytik und skalenübergreifenden hydrogeophysikalischen Methoden, ergänzt durch Schnittstellen zu Geoingenieur- und Geoenergiesystemen, Materialwissenschaften sowie Mikrobiologie.
Studieninhalte & Module
Gliedern lässt sich die dreijährige Ausbildung in Pflicht- und Wahlpflichtbereiche, die von naturwissenschaftlichem Basiswissen zu einer interdisziplinären Umweltsystemanalyse führen:
- Mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen (M1): Pflichtbereich zur Erarbeitung naturwissenschaftlicher Basiskenntnisse
- Umweltsystemwissenschaftliche Grundlagen (U1): Pflichtbereich zum Verständnis komplexer Systemzusammenhänge
- Angewandte Umweltsystemwissenschaft (U2): Pflichtbereich zur methodischen Anwendung
- Raum-zeitliche Datenanalyse und Informatik (M2): Pflichtbereich für analytische Methoden und Datenverarbeitung
- Gesellschaftswissenschaften und Kommunikation (GK): Individuell wählbarer Bereich nach eigenen Interessen
- Systemvertiefungen (SV): Wahlbereich in den höheren Semestern zur problemlösungsorientierten Untersuchung spezifischer Teilbereiche des Mensch-Umweltsystems
Berufsperspektiven
Die vermittelten Qualifikationen bereiten darauf vor, umweltrelevante Fragestellungen im Natur-, Umwelt-, Klima-, Boden- und Gewässerschutz sowie in der Raum- und Landesplanung zu analysieren und Lösungsansätze zu entwickeln. Durch die interdisziplinäre Ausrichtung sind Absolventinnen und Absolventen für Tätigkeiten an den Schnittstellen von Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung qualifiziert.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- Ingenieur-, Consulting- und Planungsbüros
- Kommunen, Landes- und Bundesbehörden
- Lehr- und Forschungseinrichtungen sowie umweltanalytische Laboratorien
- Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit
- Land- und forstwirtschaftliche Betriebe
- Industrie- und Versicherungsunternehmen
Besonderheiten
Ein außeruniversitäres Berufspraktikum am Ende der Studienzeit ermöglicht den direkten Praxistransfer und den Kontakt zu potentiellen Arbeitgebern. Zudem ist der Studiengang flexibel gestaltbar und kann nach Absprache mit dem Prüfungsausschuss auch in Teilzeit absolviert werden. Für Studienprojekte, das Praktikum und die Bachelor-Arbeit stehen regionale, nationale sowie internationale Netzwerke zur Verfügung.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
keine Zulassungsbeschränkung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester