Überblick
Der Bachelorstudiengang Umwelt- und Verfahrenstechnik an der Technischen Hochschule Augsburg vermittelt essenzielles Ingenieurwissen für die Gestaltung nachhaltiger Zukunftstechnologien. Am Standort Augsburg befassen sich Studierende intensiv mit Zukunftsfragen rund um Klimaschutz, Energiewende und effiziente Stoffkreisläufe. Das akademische Programm bereitet gezielt auf lösungsorientierte Tätigkeiten an der Schnittstelle von Technik und Ökologie vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Inmitten zentraler Zukunftsfragen wie Klimaschutz, Energiewende und Kreislaufwirtschaft vermittelt der Bachelorstudiengang Umwelt- und Verfahrenstechnik an der Technischen Hochschule Augsburg eine fundierte natur- und ingenieurwissenschaftliche Ausbildung. Angesiedelt an der Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik bereitet die Ausbildung darauf vor, nachhaltige technische Lösungen für die Luft- und Wasserreinhaltung sowie Ressourceneffizienz zu entwickeln. Der Sieben-Semester-Studiengang ist zulassungsfrei und erfordert kein vorheriges Grundpraktikum.
Studieninhalte & Module
Breite naturwissenschaftlich-technische Grundlagen bilden das Fundament des Studiums, bevor ab dem dritten Semester anwendungsorientierte Ingenieurwissenschaften im Vordergrund stehen. Die letzten beiden Semester bieten durch ein umfangreiches Wahlpflichtangebot hohe zeitliche und fachliche Flexibilität zur eigenen Profilbildung.
- Grundlagenphase (1.–2. Semester): Naturwissenschaftliche und technische Basismodule
- Aufbauphase (3.–4. Semester): Praxisnahe ingenieurwissenschaftliche Vertiefung
- Praktisches Studiensemester (5. Semester): 18 bis 20 Wochen Praxiserfahrung in einem Unternehmen oder Institut inklusive Praxisseminar und Bericht
- Spezialisierungsphase (6.–7. Semester): Freie Modulwahl (insgesamt 30 CP) zur fachlichen Vertiefung in den Bereichen Prozess-, Energie- oder Umwelttechnik sowie Anfertigung der Bachelorarbeit
- Allgemeinwissenschaftliche Wahlpflichtmodule (AWP): Fächerübergreifendes Angebot (z. B. Führungslehre, Start-Up Challenge, AI and Communication) zur Förderung persönlicher Kompetenzen
Berufsperspektiven
Qualifizierte Ingenieurinnen und Ingenieure der Umwelt- und Verfahrenstechnik arbeiten in der Entwicklung umweltgerechter Maschinen, der Produktion verfahrenstechnischer Apparate oder im Beratungssektor. Der Standort Augsburg bietet als international bedeutsames Umwelttechnik-Cluster mit Institutionen wie dem Bayerischen Landesamt für Umweltschutz (LfU) und über 500 einschlägigen Unternehmen im Regierungsbezirk Schwaben hervorragende regionale Einstiegsmöglichkeiten.
Typische Tätigkeitsfelder sind:
- Umwelttechnik- und Recyclingunternehmen
- Maschinen- und Anlagenbau
- Ingenieur- und Planungsbüros
- Ver- und Entsorgungsunternehmen
- Chemische, pharmazeutische, Lebensmittel- und Biotechnologieindustrie
- Automobilindustrie und öffentlicher Dienst
Besonderheiten
- Studium mit vertiefter Praxis: Der Studiengang kann als praxisintegriertes Studienmodell absolviert werden.
- Startklar-Programm: Ein dreitägiges Einführungsangebot ("Wie Ingenieurinnen und Ingenieure Wasser sehen") vor Vorlesungsbeginn ermöglicht das frühzeitige Kennenlernen von Fachinhalten, Lehrenden und Kommilitonen.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester