Überblick
Der Masterstudiengang Pharmazeutische Bioprozesstechnik an der TU München am Campus Freising verknüpft ingenieurwissenschaftliches Know-how mit naturwissenschaftlicher Expertise. Studierende vertiefen ihre Kenntnisse in der Entwicklung, Steuerung und Optimierung moderner biopharmazeutischer Herstellungsprozesse. Diese bundesweit einzigartige Ausbildung bereitet zielgerichtet auf anspruchsvolle Fach- und Führungspositionen in der pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie vor.
Studieninhalte
Ob in der Forschung und Entwicklung neuer Biopharmaka, der Qualitätskontrolle von Arzneimitteln oder der Steuerung komplexer Fermentationsprozesse im Anlagenbau: Absolventinnen und Absolventen der Pharmazeutischen Bioprozesstechnik sind an der Schnittstelle von Ingenieur- und Naturwissenschaften auf dem Arbeitsmarkt stark gefragt.
Über den Studiengang
Der weiterführende Masterstudiengang Pharmazeutische Bioprozesstechnik an der TU München (Campus Freising-Weihenstephan) verknüpft Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften und ist in dieser Form in Deutschland einmalig. Das viersemestrige Vollzeitstudium (120 ECTS) baut auf den Grundlagen eines entsprechenden Bachelors auf und vertieft das Wissen im Bereich innovativer biopharmazeutischer Technologien. Der Unterricht findet auf Deutsch statt und schließt ein Eignungsverfahren für die Zulassung ein.
Studieninhalte & Module
Das Studium kombiniert Pflichtmodule der verfahrens- und bioprozesstechnischen Materie mit einer hohen Wahlfreiheit von 50 ECTS zur eigenen Profilbildung:
- Pflichtmodule: Vertiefung in Protein-Engineering, Pharmazeutische Technologie, Bioreaktoren, Bioreaktionstechnik sowie Automatisierungs- und Regelungstechnik.
- Wahlmodule (50 ECTS): Freie Themenwahl aus den Bereichen Bioprozesstechnik & Biotechnologie, Ingenieurwissenschaften & Verfahrenstechnik sowie Wirtschaftswissenschaften (z. B. Metabolic Engineering, Bioproduktaufarbeitung, Prozessentwicklung, Hygiene und Qualitätsmanagement).
- Praxis & Forschung: Breites Angebot an Laborpraktika sowie Anrechnung von Industrie- und Forschungspraktika (bis zu 10 ECTS).
- Master's Thesis: Bearbeitung einer komplexen Fragestellung im 4. Semester (Verfassung auch auf Englisch möglich).
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen finden vorrangig in der pharmazeutischen Industrie sowie in der Kosmetik-, Chemie- und Biotechnologiebranche vielfältige Tätigkeitsfelder. Typische Aufgaben liegen in der Produktion, der Forschung und Entwicklung, der Qualitätssteuerung fermentativer Prozesse sowie im biotechnologischen Anlagenbau. Darüber hinaus legt der Masterabschluss den Grundstein für eine wissenschaftliche Karriere und Promotion.
Besonderheiten
- Einzigartiges Profil: Deutschlandweit einmalige Verknüpfung von Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften im pharmazeutischen Kontext.
- Hohe Flexibilität: Individuelle Studiengestaltung im Labor- oder Managementbereich durch ein 50 ECTS umfassendes Wahlfachangebot.
- Internationalität & Praxis: Anrechenbare Industrie- und Forschungspraktika sowie die Option auf ein Auslandssemester.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Bestehen des Eignungsverfahrens
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester