Überblick
Der Bachelorstudiengang Interaktionsgestaltung an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd vermittelt fundierte Kenntnisse im Design digitaler Benutzeroberflächen und interaktiver Systeme. Studierende entwickeln nutzerorientierte Konzepte für unterschiedlichste Anwendungsbereiche von mobilen Applikationen bis hin zu komplexen Softwareanwendungen. Die Ausbildung am Standort Schwäbisch Gmünd verbindet gestalterische Ästhetik mit einem technologischen Grundverständnis und psychologischen Aspekten.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Interaktionsgestalter*innen konzipieren und gestalten digitale Anwendungen wie Apps, Software-Schnittstellen und interaktive Systeme für unterschiedlichste Lebens- und Arbeitsbereiche. Der Studiengang an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd fokussiert sich auf die gestalterische Schnittstelle zwischen Mensch und Technik unter Einbezug von Design, Psychologie, Informatik und Maschinenbau. Im Unterschied zu rein informatikorientierten Studiengängen steht hier die gestalterische Nutzbarkeit von Technologie im Vordergrund, weshalb keine vertieften Programmier- oder Mathematikkenntnisse vorausgesetzt werden.
Studieninhalte & Module
Zu Beginn erarbeiten die Studierenden in kleinen Teams grundlegende Gestaltungsprojekte und erwerben basisbezogene Kenntnisse in digitaler Technik und Programmierung. Ab dem vierten Semester erfolgt eine Spezialisierung über folgende Schwerpunkte:
- Application Design: Konzeption, Aussehen, Verhalten und Gebrauchstauglichkeit (Usability) von Software-Produkten.
- Interface Design: Gestaltung von Mensch-Computer-Schnittstellen, einschließlich Bildschirm-Oberflächen, Hardware-Bedienelementen sowie Sprach- und Gestensteuerungen.
- Interaktive Kommunikationssysteme: Verständliche und strukturierte Vermittlung von komplexe Informationen und Wissen, beispielsweise für Museen oder das betriebliche Wissensmanagement.
- Invention Design: Forschend-experimenteller Entwurf neuartiger Produkte und Services auf Basis technologischer und gesellschaftlicher Zukunfts-Trends.
Berufsperspektiven
Absolvent*innen machen komplexe digitale Technik für Anwender*innen einfach nutzbar. Sie arbeiten in interdisziplinären Teams an den Schnittstellen zu Informatik, Maschinenbau und Produktdesign.
Typische Berufs- und Anwendungsfelder umfassen:
- Professionelle Softwareanwendungen: Digitale Werkzeuge und Gadgets für Medizin, Feuerwehr, Fluglotsen oder Fahrdienstleiter.
- Alltagsmedien & Plattformen: Apps, soziale Netzwerke, Mobilitätskonzepte, Reiseplattformen und Navigationssysteme.
- Produktschnittstellen: Interaktive Armaturen für Fahrzeuge, Smart-Home-Geräte und digitale Küchengeräte.
- Kultur & Bildung: Interaktive Exponate und Anwendungen für Museen, Schulen und Musiker.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
künstlerisch/fachliche Eignungsprüfung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester