Überblick
Der berufsbegleitende Masterstudiengang Systems Engineering an der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg vermittelt vertieftes Wissen zum Management hochkomplexer technischer Systeme über deren gesamten Lebenszyklus. Das weiterbildende Studium richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Industrie, öffentlichem Dienst sowie dem Militär, die interdisziplinäre Projekte im Kontext von Digitalisierung und Industrie 4.0 souverän leiten möchten. Durch flexible Lernformen lässt sich die akademische Qualifikation optimal mit Beruf und Familie vereinbaren.
Studieninhalte
Wie lassen sich hochkomplexe, interdisziplinäre technische Systeme über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg erfolgreich strukturieren, entwickeln und ganzheitlich steuern?
Über den Studiengang
Der berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengang Master of Science in Systems Engineering an der Universität der Bundeswehr München (am campus advanced studies center – casc) bereitet Fach- und Führungskräfte gezielt auf komplexe Managementaufgaben vor. Das Angebot richtet sich an Berufstätige aus der Wirtschaft, der Industrie, dem Öffentlichen Dienst sowie der Bundeswehr mit einem ersten natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Abschluss oder relevanter Berufserfahrung im technischen Umfeld. In einer Studiendauer von 27 bis 33 Monaten erwerben die Studierenden das nötige Rüstzeug, um interdisziplinäre Herausforderungen wie Industrie 4.0 oder das Internet of Things mit systemischem Denken zu meistern.
Studieninhalte & Module
Das Studium gliedert sich in Grundlagen-, Vertiefungs- und Praxismodule und legt Schwerpunkte auf folgende Kernbereiche:
- Management von Systems-Engineering-Prozessen: Vermittlung von fundiertem Grundwissen zur Steuerung und Organisation von SE-Prozessen.
- Ganzheitliches Management & Lösungsfindung: Aufbau vielseitiger Kompetenzen zur Analyse und Behebung komplexer Problemstellungen.
- Beherrschung des Systemlebenszyklus: Methoden zur Strukturierung, Spezifikation, Entwicklung und Anpassung von Systemen über deren gesamten Lebenszyklus.
- Systemintegration: Zusammenführung spezialisierter Expertenlösungen unter Berücksichtigung von Wechselwirkungen und Umgebungsbedingungen.
Berufsperspektiven
Die Weiterbildung qualifiziert Absolventinnen und Absolventen für anspruchsvolle Führungs- und Managementaufgaben an den Schnittstellen verschiedener Fachdisziplinen. Durch die Kombination aus Fachwissen, Projektmanagement und Systemdenken sind sie in der Lage, komplexe Projekte in Industrie, Wirtschaft, Öffentlichem Dienst oder Streitkräften zielgerichtet zum Erfolg zu führen. Sie schließen damit die Lücke zwischen technischem Expertenwissen und übergreifender Systemsteuerung.
Besonderheiten
- Blended Learning: Flexible Kombination aus ortsunabhängigen Selbstlernphasen (webbasierte Lernplattform, tutorielle Betreuung) und freiwilligen Präsenzphasen für eine optimale Work-Life-Balance.
- Direkter Praxistransfer: Berufliche Erfahrungen und aktuelle eigene Projekte werden direkt in die Aufgabenstellungen des Studiums eingebunden.
- Flexibles Modulstudium: Einzelne Module können ohne feste Reihenfolge belegt werden; ein Einstieg ist alle drei Monate möglich und erlangte ECTS-Punkte sind auf den Master anrechenbar.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Abschluss eines Hochschulstudiums in einem natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Fach Nachweis einer mindestens dreijährigen qualifizierten berufspraktischen Erfahrung
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Frühjahrstrimester