Überblick
Der Masterstudiengang Theaterwissenschaft transkulturell an der Universität Leipzig beleuchtet theatrale Formen, Geschichte und Theorien aus einer globalen Perspektive. Studierende vertiefen im sächsischen Leipzig ihre Fachkenntnisse und untersuchen das Phänomen Theater in seinen vielfältigen kulturellen wie historischen Verflechtungen. Das Studium verbindet wissenschaftliche Reflexion mit praxisnahen Einblicken und bereitet zielgerichtet auf Berufsfelder im Kunst- und Kulturbetrieb vor.
Studieninhalte
Das Alleinstellungsmerkmal dieses Studiengangs ist sein zentrales Lehr- und Forschungsparadigma der Transkulturalität: Theatrale Praktiken sowie die Kunstform und Institution Theater werden in ihrer vielfältigen zeitlichen und räumlichen Ausdifferenzierung und Wechselwirkung in europäischen wie außereuropäischen Kulturen analysiert und reflektiert.
Über den Studiengang
Der zulassungsfreie Masterstudiengang „Theaterwissenschaft transkulturell – Geschichte, Theorie, Praxis“ an der Universität Leipzig vertieft theaterwissenschaftliche Kenntnisse und Methoden durch die enge Verknüpfung von Gegenwartstheater, Theatergeschichte, Theorie und Praxis. Das Studium umfasst vier Semester in Vollzeit oder Teilzeit und schließt mit 120 Leistungspunkten ab. Zu Studienbeginn wählen die Studierenden zwischen einer forschungsorientierten und einer anwendungsorientierten Ausrichtung.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte vermitteln ein tiefgehendes Verständnis von Kunst, Wissenschaft und Kultur im globalen und digitalen Zeitalter. Zu den Themenschwerpunkten gehören:
- Historisierende und vergleichende Theateranalyse: Untersuchung von Erscheinungsformen des Theaters, Körperbildern, Medien und Institutionen im interkulturellen Vergleich.
- Kultur- und Theatertheorien: Erarbeitung theoretischer Ansätze in transdisziplinärer Perspektive.
- Tanz- und Theaterpraxis als Wissensformen: Analyse und Erprobung von Formen der theaterspezifischen Wissensproduktion und -vermittlung.
- Transmedialität: Betrachtung von Austausch und Differenz technischer sowie kultureller Medien.
- Praxis- oder Forschungspraktikum: Absolvierung eines mindestens viermonatigen Praktikums je nach gewählter Ausrichtung.
Berufsperspektiven
Der Masterabschluss qualifiziert für leitende Tätigkeiten im akademischen Bereich sowie in der transkulturellen Theaterpraxis. Während der forschungsorientierte Schwerpunkt auf Tätigkeiten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen vorbereitet, führt die Anwendungsorientierung vor allem in Bereiche wie Dramaturgie, Regie, kuratorische Praxis und die internationale freie Szene. Darüber hinaus stehen Absolventinnen und Absolventen Berufsfelder im internationalen Museums- und Festivalwesen, in der Kulturverwaltung, im Journalismus sowie im Eventmanagement offen.
Besonderheiten
- Profilwahl: Möglichkeit zur Spezialisierung durch einen forschungsorientierten oder anwendungsorientierten Schwerpunkt.
- Umfangreiches Praktikum: Einbindung eines mindestens viermonatigen Forschungspraktikums oder berufsfeldbezogenen Praktikums, das auch im Ausland absolviert werden kann.
- Sprachen und Studienform: Lehrveranstaltungen finden auf Deutsch und anteilig auf Englisch statt; das Studium ist flexibel in Vollzeit oder Teilzeit studierbar.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bitte informieren Sie sich zu den studiengangspezifischen Immatrikulationsvoraussetzungen in Ihrem gewünschten Studiengang unter www.uni-leipzig.de/studienangebot
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester