Überblick
An der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Köln bereitet der berufsbegleitende Masterstudiengang Suchthilfe/ -therapie Fachkräfte fundiert auf anspruchsvolle Aufgaben in der Prävention, Beratung und Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen vor. Das sechssemestrige Teilzeitstudium verknüpft einen akademischen Masterabschluss mit einer anerkannten therapeutischen Zusatzqualifikation mit verhaltenstherapeutischem Schwerpunkt. Studierende profitieren dabei von der jahrzehntelangen Erfahrung der Hochschule in der Ausbildung von Suchttherapeutinnen und -therapeuten.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der Fachgebiete Medizin, Psychologie, Sozialwissenschaften und Recht bietet der berufsbegleitende Masterstudiengang „Suchthilfe/-therapie“ (M.Sc.) an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen am Standort Köln eine praxisnahe akademische Weiterbildung. Das sechssemestrige Teilzeitstudium richtet sich an Fachkräfte in der Suchthilfe und verknüpft ein wissenschaftliches Studium direkt mit einer therapeutischen Zusatzqualifikation. Bei Erfüllung der Voraussetzungen erwerben die Studierenden neben dem Mastergrad das Zertifikat „Suchttherapeut/-in katho“.
Studieninhalte & Module
Die ersten drei Semester vermitteln interdisziplinäres und evidenzbasiertes Grundlagenwissen aus Suchtforschung, Medizin, Psychologie und Recht. Im vierten und fünften Semester liegt der Fokus auf der praktischen Vertiefung verhaltenstherapeutischer sowie kognitiver und systemischer Therapiemethoden, bevor im sechsten Semester die Abschlussarbeit verfasst wird.
- Medizinische und psychologische Grundlagen
- Rechtliche, soziale und wirtschaftliche Grundlagen
- Suchtforschung I und II
- Suchttherapie I und II
- Basistherapiemethoden (Verhaltenstherapie)
- Komplexe Therapiemethoden (Kognitive Verhaltenstherapie)
- Supervision / Berufliche Selbsterfahrung I und II
- Master-Thesis und Begleitseminar
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind für qualifizierte Aufgaben im gesamten Bereich der Suchthilfe gerüstet, insbesondere in den Feldern Suchttherapie und Suchtprävention. Mögliche Einsatzorte umfassen beispielsweise Fachkliniken, Beratungsstellen oder ambulante Einrichtungen. Die integrierte Weiterbildung ist von der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV) und der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mit verhaltenstherapeutischer Orientierung empfohlen.
Besonderheiten
- Erfahrung: Profitieren von über 20 Jahren Ausbildungserfahrung im Bereich der Suchttherapie.
- Umfassendes Leistungspaket: In den Studiengebühren (14.900 Euro) sind bereits 200 Stunden Supervision und Selbstreflexion in Kleingruppen sowie Einzelsupervisionen enthalten.
- Flexibles Studienformat: Aufgebaut als Teilzeitstudium mit Wochenendseminaren, Blockwochen und Online-Lehreinheiten.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Zulassungsvoraussetzungen:
- allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder einer durch die zuständigen staatlichen Stellen als gleichwertig anerkannte Zugangsberechtigung
UND
- ein abgeschlossenes Studium der Humanwissenschaften (z.B. Soziale Arbeit , Sozialpädagogik, Psychologie Medizin)
UND
- mindestens einjährige Berufstätigkeit im Umfang von mindestens 19,25 Std. wöchentlicher Arbeitszeit im Bereich der Suchthilfe oder einem verwandten Feld (z.B. Psychiatrie, Wohnungslosenhilfe)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Sommersemester