Überblick
Der Masterstudiengang Urbane Zukunft an der Fachhochschule Potsdam widmet sich der nachhaltigen Neugestaltung von Städten im Kontext des globalen Wandels. Studierende unterschiedlicher Disziplinen analysieren hier die räumlichen, gesellschaftlichen und technologischen Herausforderungen moderner Lebensräume. Am Standort Potsdam vermittelt das Studium die notwendigen Kompetenzen, um komplexe urbane Transformationsprozesse wissenschaftlich fundiert und kreativ mitzugestalten.
Studieninhalte
Absolvent*innen des Masterstudiengangs "Urbane Zukunft" qualifizieren sich für anspruchsvolle Aufgaben an den Schnittstellen nachhaltiger Stadtentwicklung, urbaner Transformationsforschung sowie für die interdisziplinäre Projektleitung in Praxis, Politik und Wissenschaft.
Über den Studiengang
Der forschungsorientierte Masterstudiengang „Urbane Zukunft“ (M.A.) am Fachbereich STADT | BAU | KULTUR der Fachhochschule Potsdam vermittelt Kompetenzen zur wissenschaftlichen Analyse und Gestaltung urbaner Transformationsprozesse. Studierende unterschiedlicher fachlicher Herkunft erlernen in vier Semestern vernetztes Denken, um ökologische, räumliche, soziale und technologische Herausforderungen der Stadt von morgen integrativ zu lösen. Das Studium befähigt zu kritischer Reflexion, kreativem Arbeiten und verantwortlichem Handeln in der forschenden Praxis.
Studieninhalte & Module
Die inhaltliche Spezialisierung gliedert sich in drei zentrale Vertiefungsrichtungen:
- Gebaute Stadt (Gebauter Raum): Themenschwerpunkte sind zukunftsfähige Infrastrukturen, nachhaltige Quartiersentwicklung, urbaner Metabolismus sowie das Entwerfen, Bauen und Erhalten von Raumstrukturen.
- Soziale Stadt (Sozialer Raum): Befasst sich mit demografischem Wandel, heterogenen Gesellschaftsstrukturen, sozialer Ungleichheit, Partizipation, Gemeinschaft sowie Einstellungs- und Verhaltensveränderungen im Transformationskontext.
- Digitale Stadt (Digitaler Raum): Behandlung von Analyse und Visualisierung urbaner Daten, der digitalen Transformation in Wirtschaft und Kultur sowie Aspekten der algorithmischen Ethik und Interaktion.
Berufsperspektiven
Das Studium vermittelt überfachliche und methodische Qualifikationen für die selbstständige Bearbeitung komplexer urbaner Fragestellungen. Durch die Einübung forschenden Lernens werden die Studierenden befähigt, in einem sich stetig wandelnden Wissensumfeld verantwortungsvolle Positionen in Forschungseinrichtungen, Verbänden oder Transformationsprojekten zu übernehmen. Zudem stellen die im Studium geknüpften Kontakte in die forschende Praxis eine direkte Brücke in das spätere Berufsfeld dar.
Besonderheiten
Im Gegensatz zu klassischen Stadtplanungsstudiengängen stehen keine städtebaulichen Entwürfe, sondern die inter- und transdisziplinäre Projektarbeit im Mittelpunkt. Ein Jahrgang umfasst rund 20 Studienplätze, die etwa zur Hälfte an Bewerber*innen mit planerisch-technischem und zur Hälfte mit kultur- und sozialwissenschaftlichem Hintergrund vergeben werden. Zudem widmet sich jedes Studienjahr einem spezifischen Jahrgangsthema, zu dem vertiefte Praxis- und Forschungskontakte aufgebaut werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester