Überblick
Der Masterstudiengang Lateinische Philologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main bietet eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Sprache, Literatur und Kultur der römischen Antike sowie deren Nachwirkung in Europa. Studierende erweitern ihre altertumswissenschaftlichen Fachkenntnisse und lernen, philologische Analysemethoden im interdisziplinären Kontext anzuwenden. Die Ausbildung in Frankfurt am Main bereitet gezielt auf akademische Laufbahnen und anspruchsvolle Tätigkeiten im Kulturbereich vor.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der Masterstudiengang „Lateinische Philologien“ an der Universität Frankfurt am Main zeichnet sich durch die gezielte Verbindung primär sprach- und literaturwissenschaftlicher Methoden mit einer breiten altertumswissenschaftlichen Ausrichtung und der Erforschung kulturgeschichtlicher Bezüge zur europäischen Nachwelt aus.
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang Lateinische Philologien vermittelt eine vertiefte wissenschaftliche Ausbildung auf dem Gebiet der lateinischen Sprache und Literatur. Das deutschsprachige Studium ist zulassungsfrei, umfasst eine Regelstudienzeit von vier Semestern und kann flexibel sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester begonnen werden. Es bietet den Studierenden die Möglichkeit, ein fundiertes Verständnis der antiken Kultur an exemplarischen Gegenständen zu erwerben.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte kombinieren sprach- und literaturwissenschaftliche Schwerpunkte mit altertumswissenschaftlichen Fragestellungen:
- Vertiefte Lateinische Philologie: Anwendung spezifischer sprach- und literaturwissenschaftlicher Methoden zur Analyse lateinischer Texte.
- Antike Kulturgeschichte: Vertieftes Verständnis der antiken Kultur anhand ausgewählter exemplarischer Gegenstände.
- Rezeptions- und Traditionsprozesse: Erforschung der kulturgeschichtlichen Beziehungen zwischen der griechisch-römischen Antike und nachfolgenden Epochen der europäischen Kultur.
- Altertumswissenschaftliche Vernetzung: Einbindung philologischer Ansätze in den Kontext angrenzender altertumswissenschaftlicher Disziplinen.
Berufsperspektiven
Das Studium vermittelt eine vielseitige wissenschaftliche Qualifikation, die auf unterschiedliche Berufsfelder vorbereitet. Insbesondere bereitet der Masterabschluss die Studierenden auf eine weiterführende akademische Qualifikation im Rahmen einer Promotion vor. Zudem befähigen die erworbenen methodischen und analytischen Kompetenzen für Tätigkeiten im geistes- und kulturwissenschaftlichen Sektor.
Besonderheiten
Obwohl das Fach eng mit anderen altertumswissenschaftlichen Disziplinen kooperiert, unterscheidet es sich von diesen durch seine primär sprach- und literaturwissenschaftliche Betrachtungsweise. Zudem ermöglichen die Zulassungsfreiheit und der Studienbeginn in jedem Semester einen flexiblen Studieneinstieg.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Zulassungsvoraussetzung sind das Latinum und das Graecum, Nachweis von Englischkenntnissen auf dem Sprachniveau B2 Bewerberinnen und Bewerber müssen vor der Zulassung an einem Beratungsgespräch mit dem Modulverantwortlichen des Faches Lateinische Philologie teilnehmen. Das Gespräch wird von dieser oder diesem dokumentiert. Die Teilnahme am Gespräch wird dem Bewerber/der Bewerberin schriftlich bestätigt. Zum Beratungsgespräch wird in angemessener Frist eingeladen. Wer nicht erscheint, hat keinen Anspruch auf Anberaumung eines neuen Termins.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester