Überblick
Der konsekutive Masterstudiengang „Literaturstudien – medial und transkulturell“ an der FAU Erlangen-Nürnberg in Erlangen untersucht literarische Erzeugnisse über die Grenzen klassischer Einzelphilologien hinaus. Studierende beleuchten die Wechselwirkungen zwischen Literatur, Medien und globalen Kulturtransformationen aus einer forschungsorientierten Perspektive. Das breite Fächerspektrum ermöglicht dabei eine gezielte Spezialisierung nach individuellen wissenschaftlichen Interessen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft bietet der interdisziplinäre Masterstudiengang Literaturstudien – medial und transkulturell an der FAU Erlangen-Nürnberg eine vertiefende, forschungsorientierte Ausbildung. Das Studium richtet sich an Absolventinnen und Absolventen literatur- und kulturwissenschaftlicher Bachelorstudiengänge, die an aktuellen Forschungsdiskussionen und fächerübergreifenden Perspektiven interessiert sind. Im Mittelpunkt steht die Untersuchung der Funktionen literarischer Texte im Kontext sich wandelnder medialer, kultureller und gesellschaftlicher Praktiken.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte vermitteln Theorie und Praxis jenseits einzelphilologischer Grenzen und richten den Fokus auf mediale und transkulturelle Phänomene im Rahmen von Globalisierung und Pluralisierung. Die inhaltliche Struktur umfasst:
- Literatur-, kultur- und medienwissenschaftliche Theorie: Vertiefende Ausbildung zu den Bedingungen und Funktionen von Literatur.
- Transkulturelle und mediale Kontexte: Untersuchung von Verständigungsprozessen und komplexen Kulturformationen.
- Kernfachbereich: Fachliche Vertiefung mit der Auswahlmöglichkeit aus sechs Philologien.
- Fächerpool: Interdisziplinäre Ergänzung durch Lehrveranstaltungen aus 15 Fächern.
Berufsperspektiven
Der forschungsorientierte Studiengang qualifiziert für Arbeitsfelder, die ein vertieftes Verständnis literatur- und kulturwissenschaftlicher Theorie und Praxis verlangen. Durch die gezielte Ausrichtung auf aktuelle Forschungsfragen werden die Absolventinnen und Absolventen für wissenschaftliche und fächerübergreifende Tätigkeiten ausgebildet. Der Schwerpunkt auf mediale und transkulturelle Phänomene bereitet zudem auf komplexe Aufgaben in Anwendungsbereichen der Globalisierung und Kulturverständigung vor.
Besonderheiten
Der Studiengang zeichnet sich durch seine hohe Flexibilität jenseits starrer Einzelphilologien aus. Studierende haben im Kernbereich die Wahl zwischen sechs Philologien und können ihr Studium über einen Fächerpool aus 15 Disziplinen individuell gestalten.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bachelorabschluss in Amerikanistik, Anglistik, Germanistik, Skandinavistik, Komparatistik, Romanistik bzw. Französisch, Spanisch oder Italienisch oder fachverwandt (insbesondere Buchwissenschaft, Geschichte, Kunstgeschichte, Latein, Mittellatein, Philosophie, Religionswissenschaft, Christliche Publizistik, Soziologie oder Theater- und Medienwissenschaft). Außerdem müssen bereits bei der Bewerbung Kenntnisse in einer modernen Fremdsprache (bspw. Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch) auf dem Niveau B2 (GER) nachgewiesen werden.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester