Überblick
Der Masterstudiengang Linguistik an der FAU Erlangen-Nürnberg bietet eine interdisziplinäre und forschungsorientierte Vertiefung in die Struktur, Geschichte und Dynamik menschlicher Sprache. Im Fokus stehen dabei vor allem die Germanistik, Anglistik und Romanistik, ergänzt durch flexible Spezialisierungsmöglichkeiten an renommierten Forschungszentren am Standort Erlangen. Studierende analysieren Sprachsysteme fundiert und bereiten sich gezielt auf akademische sowie praxisnahe Berufsfelder vor.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der Masterstudiengang Linguistik an der FAU Erlangen-Nürnberg zeichnet sich durch seine fächerübergreifende, forschungsnahe Ausrichtung aus, die durch die Kooperation verschiedener linguistischer Lehrstühle mit spezialisierten interdisziplinären Forschungszentren ermöglicht wird.
Über den Studiengang
Der Masterstudiengang richtet sich an Studierende mit einem vertieften Interesse an der menschlichen Sprachfähigkeit, Sprachsystemen und Sprachhandlungen. Er bietet eine spezialisierte akademische Ausbildung, die ein breites sprachübergreifendes Studium mit der Möglichkeit zu einer individuellen, forschungsorientierten Schwerpunktsetzung verbindet. Die Studierenden erwerben vertiefte Kenntnisse über die Struktur und Geschichte von Sprache sowie über die Methodik ihrer wissenschaftlichen Beschreibung.
Studieninhalte & Module
Das Studium umfasst insbesondere folgende inhaltliche Schwerpunkte:
- Angewandte und deskriptive Linguistik
- Historische Linguistik und Variationslinguistik
- Sprachliche Spezialisierung: Fokussierung auf Deutsch, Englisch oder romanische Sprachen
- Struktur und Sprachgeschichte: Vermittlung von Kenntnissen über Sprachsysteme und deren historische Entwicklung
- Forschungsmethodik: Theorie- und korpusbasierte Forschung sowie die kritische Analyse sprachlicher Äußerungen und theoretischer Konzepte
Berufsperspektiven
Der Studiengang bereitet einerseits auf eine wissenschaftliche Laufbahn vor und bietet andererseits eine breit angelegte Qualifikation für den Kultur- und Medienbereich sowie das Verlagswesen. Die sprachübergreifende linguistische Ausbildung vermittelt zudem die wissenschaftlichen Grundlagen für Tätigkeiten im Fremdsprachenbereich, in der Übersetzung und in der Lexikografie. Studierende werden gezielt dabei unterstützt, durch Praktika eigene berufliche Schwerpunkte aufzubauen.
Besonderheiten
- Interdisziplinäre Zentren: Einbindung des Interdisziplinären Zentrums für Konstruktionsgrammatik, Kollokation und Lexikografie sowie des Interdisziplinären Zentrums für Dialekte und Sprachvariation.
- Forschungspraxis: Möglichkeit zur aktiven Mitwirkung an laufenden Forschungsprojekten der Erlanger Linguistik.
- Praxisorientierung: Förderung der studentischen Eigenständigkeit durch praxisorientierte Lehrformen und Praktika.
- Sprachanforderungen: Erforderlich sind Deutschkenntnisse auf dem Niveau DSH 2 sowie ausreichende Englischkenntnisse zum Verstehen internationaler Forschungsliteratur und Vorträge.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bachelorabschluss in Studiengängen mit linguistischem, philologischem und/oder sprachpraktischem Anteil von mindestens 60 ECTS-Punkten.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester