Überblick
Der Masterstudiengang Nachhaltiger Pflanzenbau in Forschung und Praxis an der Fachhochschule Erfurt qualifiziert angehende Fach- und Führungskräfte für die ökologischen sowie ökonomischen Herausforderungen der modernen Agrar- und Gartenbauwirtschaft. Am Standort Erfurt erwerben die Studierenden umfassende Kompetenzen, um zukunftsfähige Anbaukonzepte im Kontext von Klimawandel und Ressourcenknappheit zu entwickeln. Die Ausbildung verbindet dabei wissenschaftliche Methodik eng mit handlungsorientierter Entscheidungskompetenz.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle der Fachgebiete Pflanzenforschung, nachhaltiger Pflanzenbau und Betriebsführung vermittelt der weiterführende Masterstudiengang Nachhaltiger Pflanzenbau in Forschung und Praxis an der Fachhochschule Erfurt vertiefende Fach- und Führungskompetenzen. Studierende lernen, eigenständig wissenschaftlich zu arbeiten und fundierte Konzepte unter Berücksichtigung von Ökologie, Ökonomie und gesellschaftlichen Veränderungen wie dem Klimawandel zu entwickeln. Das viersemestrige Studium im Fachbereich Gartenbau schließt mit dem akademischen Grad Master of Science (M. Sc.) ab.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum besteht aus 10 Pflichtmodulen, 3 Wahlpflichtmodulen, einem freien Wahlmodul sowie der Masterarbeit im 4. Semester. In den ersten beiden Semestern stehen Themen wie Ökonomie, Klimaschutz, Klimaanpassung und Pflanzenforschung im Vordergrund, gefolgt von einem Forschungs- und Praxissemester im 3. Semester. Studierende qualifizieren sich über folgende Vertiefungsrichtungen:
- Vertiefung Pflanzenforschung: Fokus auf Methoden und Konzepte der innovativen und anwendungsorientierten Forschung.
- Vertiefung Praxis des nachhaltigen Pflanzenbaus: Ausrichtung auf die Betriebsleitung und nachhaltige Unternehmensführung.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen werden auf vielfältige Führungs- und Fachaufgaben im Bereich des nachhaltigen Pflanzenbaus vorbereitet. Typische Einsatzfelder umfassen die Betriebsleitung in gartenbaulichen oder landwirtschaftlichen Unternehmen sowie Tätigkeiten in der angewandten Pflanzenforschung. Darüber hinaus eröffnen sich Perspektiven in vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereichen, Verbänden und öffentlichen Institutionen.
Besonderheiten
Der Studiengang bietet hervorragende Bedingungen für praxisnahes Lernen und eigenständige Projekte:
- Moderne Gewächshausanlage: 2.400 m² Fläche mit 19 einzeln klimatisch regelbaren Kabinen.
- Großzügiges Versuchsgelände: 3,5 Hektar Freilandfläche für studentische Versuche und Demonstrationen.
- Studieneinführung und Flexibilität: Studium in kleinen Gruppen mit individueller Betreuung sowie der Möglichkeit eines Teilzeitstudiums.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Erster Hochschulabschluss oder Abschluss einer staatlichen oder staatlich anerkannten Berufsakademie in den Studienrichtungen Gartenbau, Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Landschaftsarchitektur, Umweltwissenschaft, Biologie oder in einem an diese Studienrichtungen angrenzenden Fach mit einem Umfang von mind. 210 Kreditpunkten. Bei der Auswahl werden Gesamtprädikat, Berufserfahrung und fachspezifische Zusatzqualifikationen berücksichtigt. Zu fachspezifischen Zusatzqualifikationen zählen: - Weiterbildungsmaßnahmen, Tagungen oder ähnliche Veranstaltungen im Umfang von mindestens 5 Tagen - Forschungs- oder Studienaufenthalte im Ausland von insgesamt mindestens viewöchiger Dauer - Preise oder Auszeichnungen (z.B. Green Challenge - Ideenwettbewerb der DSG, Grow Award - Landgard und TASPO Stiftung, Klasmann - Deilmann - Award) - Besondere wissenschaftliche Leistungen in der Pflanzenforschung, die in einem Empfehlungsschreiben eines Hochschullehrers beschrieben und gewürdigt sein müssen
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester