Überblick
Der Bachelorstudiengang Kunst - Pädagogik - Therapie an der Alanus Hochschule in Alfter verbindet die eigene künstlerische Praxis mit vermittlenden und therapeutischen Ansätzen. Studierende erkunden das Potenzial bildnerischer Gestaltungsprozesse für die Arbeit mit Menschen und legen den Grundstein für vielseitige Berufsfelder. Die Kombination aus freiem bildnerischen Arbeiten und gezielter Profilbildung zeichnet dieses Studium besonders aus.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Künftige Kunstlehrer:innen, Kunstvermittler:innen und Kunsttherapeut:innen erhalten in diesem Studiengang eine vertiefte künstlerische und anwendungsbezogene Ausbildung. Der Bachelorstudiengang "Kunst - Pädagogik - Therapie" an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft verbindet eine intensive eigene Kunstpraxis mit pädagogischen sowie therapeutischen Handlungsfeldern. Neben der technischen Grundausbildung bietet die Struktur Raum für Experimente, Selbsterfahrung und die gezielte inhaltliche Spezialisierung.
Studieninhalte & Module
In den ersten zwei Semestern erwerben die Studierenden künstlerische Grundlagen in Zeichnung, Malerei, Bildhauerei, Druckgrafik und Neuen Medien. Dies wird durch performative Ansätze im Modul „Bewegung und Sprache“, kunstwissenschaftliche Grundlagen sowie das fachübergreifende Studium Generale ergänzt. Ab dem dritten Semester arbeiten die Studierenden in Professor:innenklassen und wählen nach dem dritten Semester einen der folgenden Schwerpunkte:
- Schwerpunkt Kunstpädagogik/Kunsttherapie: Vermittelt Module in Kunstpädagogik, Kunsttherapie, Bildungswissenschaften sowie Waldorfpädagogik und Inklusion zur Vorbereitung auf entsprechende Masterstudiengänge.
- Schwerpunkt Kunst: Beinhaltet Wahlpflichtmodule zur freien künstlerischen Projektarbeit und Vorbereitung auf Masterstudiengänge im Bereich der Freien Kunst.
- Abschlussphase: Die Bachelor-Arbeit kann als wissenschaftliche Arbeit oder als künstlerisches Projekt verfasst werden; künstlerische Arbeiten werden in einer jährlichen Abschlussausstellung präsentiert.
Berufsperspektiven
Tätigkeiten an der Schnittstelle von Kunst, Bildung und Gesundheit bilden das primäre Ziel der Ausbildung. Der staatlich anerkannte Abschluss schafft die akademische Grundlage für weiterführende Masterstudiengänge, die für den Schuldienst oder therapeutische Berufe qualifizieren. Typische Berufs- und Weiterbildungsfelder sind:
- Lehramt Kunst an Gymnasien, Gesamtschulen und Waldorfschulen (in Kombination mit einem aufbauenden Master of Education)
- Kunsttherapie in klinischen oder sozialen Einrichtungen (nach einem Masterstudium)
- Freie Kunst, Kunstvermittlung und kulturelle Bildung
Besonderheiten
- Integraphische Praxisphasen: Frühzeitige Praktika an Regel- und Waldorfschulen sowie in kunsttherapeutischen Einrichtungen in den ersten drei Semestern.
- Klassenprinzip & Ateliers: Freie Projektarbeit in Professor:innenklassen mit eigenen Atelierarbeitsplätzen ab dem dritten Semester.
- Zulassung: Der Studiengang ist NC-frei; die Aufnahme erfolgt über eine künstlerische Aufnahmeprüfung (Mappenberatung möglich).
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Künstlerische Eignungsprüfung; - Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife (oder ein vom zuständigen Ministerium des Landes Nordrhein-Westfalen als gleichwertig anerkanntes Zeugnis bzw. EU-rechtlich äquivalente Leistungen).
- Nachweis der künstlerischen Eignung.
- In Einzelfällen kann eine Zulassung auch ohne Allgemeine Hochschulreife (Abitur) erfolgen, wenn in der künstlerischen Eignungsprüfung eine hervorragende künstlerische Eignung nachgewiesen wird.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester