Überblick
Der englischsprachige Masterstudiengang Transnational Law an der Universität Bremen widmet sich den rechtlichen Herausforderungen einer global vernetzten Gesellschaft. In Kooperation mit der Universität Oldenburg vermittelt das zweisemestrige LL.M.-Programm fundierte Kenntnisse über grenzüberschreitende Rechtsbeziehungen, internationale Governance-Standards und wirtschaftsrechtliche Verflechtungen. Studierende analysieren, wie globale Entwicklungen wie der Klimawandel oder transnationale Märkte traditionelle nationale Rechtssysteme verändern.
Studieninhalte
Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs „Transnational Law“ arbeiten in der Praxis als Rechtsberater:innen sowie als Referent:innen in Unternehmen, Verbänden, Behörden oder grenzüberschreitend tätigen Organisationen.
Über den Studiengang
Der englischsprachige Masterstudiengang „Transnational Law“ (LL.M.) an der Universität Bremen befasst sich mit den rechtlichen Auswirkungen der Globalisierung und der Überwindung nationalstaatlicher Grenzen. Studierende analysieren, wie transnationale Unternehmen, Netzwerke und Migration neue Governance-Standards schaffen und wie das Recht auf weltweite Interdependenzen wie Finanzkrisen oder den Klimawandel reagiert. Das weiterführende Studium hat eine Regelstudienzeit von zwei Semestern (60 ECTS-Punkte) und baut direkt auf der Forschung des Fachbereichs Rechtswissenschaft auf.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert privatrechtliche und öffentlich-rechtliche Fragestellungen weltgesellschaftlicher Regulierungsverhältnisse. Es gliedert sich in Pflicht- und Wahlpflichtmodule sowie das finale Abschlussmodul:
- Pflichtmodul: Methoden transnationaler Rechtswissenschaft
- Pflichtmodul: Transnationales Recht I
- Pflichtmodul: Transnationales Recht II
- Wahlpflichtmodule: Vier Vertiefungsmodule aus dem Angebot des Fachbereichs
- Masterabschlussmodul: Begleitseminar, Masterarbeit und Kolloquium (insgesamt 18 CP)
Berufsperspektiven
Der akkreditierte Abschluss Master of Laws (LL.M.) stellt eine wertvolle Qualifikation und Ergänzung zu einem bereits erworbenen Bachelor-Abschluss dar. Neben Tätigkeiten in der Rechtsberatung und in der Verwaltung bietet der Masterabschluss auch die Grundlage für eine anschließende Promotion.
Besonderheiten
- Studiensprache: Das Studium wird vollständig auf Englisch durchgeführt.
- Lernatmosphäre: Kleine Gruppengrößen von 10 bis 35 Studierenden in Vorlesungen und Seminaren.
- Praxis- und Auslandsbezug: Option auf ein Auslandssemester an einer Partneruniversität sowie die Möglichkeit, die Masterarbeit im Rahmen eines selbst organisierten Praktikums zu verfassen.
- Prüfungsformen: Neben Klausuren und Hausarbeiten können Prüfungen in Ausnahmefällen auch als Moot Court (Gerichtsverhandlungssimulation) absolviert werden.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Für die Aufnahme in einen Masterstudiengang ist der Abschluss eines Studiums auf Bachelor-Niveau Voraussetzung. Die fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen sind in der aktuellen Aufnahme-/Zulassungsordnung geregelt (siehe www.dbs.uni-bremen.de oder www.uni-bremen.de/master). Darin enthalten sind auch die unterschiedlichen Fristen für die Nachweiserbringung.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester