Überblick
Der interdisziplinäre Masterstudiengang Digitale Denkmaltechnologien an der Universität Bamberg verknüpft traditionelle Denkmalpflege mit hochmodernen digitalen Verfahren. Das Studienangebot entsteht in Kooperation mit der Hochschule Coburg und bereitet gezielt auf die nachhaltige Bewahrung von Kulturgütern vor. Studierende lernen, zukunftsfähige Techniken für die Bauwerkserhaltung, Restaurierung und Museumspraxis zu entwickeln und anzuwenden.
Studieninhalte
Über den Studiengang
In ihrer beruflichen Praxis nutzen Absolventinnen und Absolventen moderne digitale Technologien, um Kulturgüter nachhaltig zu sichern, historische Bauwerke zu sanieren und innovative Konzepte für Museen und den Denkmalschutz zu entwickeln. Der weiterführende Masterstudiengang Digitale Denkmaltechnologien (M.Sc.) verbindet traditionelle Denkmalpflege mit technologischen Innovationen und vermittelt Fähigkeiten zur Bewältigung aktueller Herausforderungen wie dem Klimawandel. Das viersemestrige Studium richtet sich an Bachelorabsolventen aus Bereichen wie Architektur, Bauingenieurwesen, Denkmalpflege, Restaurierungswesen, Informatik oder Digital Humanities.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert theoretische Grundlagen mit praktischen Anwendungen und bietet durch flexible Modulwahl Raum für eine individuelle Schwerpunktsetzung:
- Digitale Werkzeuge und Technologien: Anwendung innovativer digitaler Methoden für Denkmalschutz und Denkmalpflege.
- Praktische Übungen: Anwendungsnahe Lehrveranstaltungen direkt am Bauwerk sowie in musealen und archivalischen Einrichtungen.
- Nachhaltige Erhaltungskonzepte: Entwicklung zukunftsfähiger Lösungen für die Bewahrung des kulturellen Erbes.
- Exkursionen: Praktische Vertiefungen und Vor-Ort-Analysen.
- Masterarbeit: Eigenständige wissenschaftliche Abschlussarbeit (Gesamtumfang: 120 ECTS).
Berufsperspektiven
Die Absolventen sind für vielfältige Aufgaben in der Denkmalpflege, der Gebäudesanierung und -restaurierung sowie in Museen und Archiven qualifiziert. Zudem eröffnen sich Karrierewege in der Industrie, Bauforschung und Wissenschaft. Durch die Akkreditierung des Studiengangs ist auch ein Einstieg in den höheren Staatsdienst möglich.
Besonderheiten
- Kooperation zweier Hochschulen: Der Studiengang wird gemeinsam von der Universität Bamberg (Abteilung Denkmalwissenschaften) und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Coburg angeboten.
- Kammerfähigkeit: Für Architekturstudierende besteht die Möglichkeit, mit dem Abschluss die Kammerfähigkeit in den Architektenkammern Deutschlands zu erlangen (z. B. nach einem 6-semestrigen Architektur-Bachelor).
- Flexibles Studienmodell: Das Studium kann wahlweise in Vollzeit oder Teilzeit absolviert werden.
- Akkreditierter Studiengang: Der Master erfüllt die offiziellen Qualitätskriterien des Akkreditierungsrates (ACQUIN).
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Die Zugangsvoraussetzungen sind unter § 32 der Studien-und Fachprüfungsordnung zu finden: https://www.uni-bamberg.de/abt-studium/aufgaben/pruefungs-studienordnungen/masterstudiengaenge/digitale-denkmaltechnologie/
Neben den allgemeinen Zugangsvoraussetzungen: -Hochschulabschluss in einem der folgenden Studienbereiche: Architektur, Bauingenieurwesens, Denkmalpflege und Kulturgutsicherung, Restaurierungswesen, Bauwerkserhaltung und Bauen im Bestand und Baukulturerbe, Informatik und Angewandten Informatik, Digital Humanities, der (Digitalen) Kunstgeschichte, Archäologie, Geographie, Vermessungskunde, Archivwesen, Innenarchitektur.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester