Überblick
Der Masterstudiengang Empirische Bildungsforschung an der Universität Bamberg befasst sich mit den Bestimmungsfaktoren schulischen Erfolgs sowie gesellschaftlichen Bildungsungleichheiten. Durch die fächerübergreifende Kooperation von Human-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften bietet das Studium in Bamberg eine fundierte methodische Ausbildung. Ein besonderes Merkmal ist die direkte Verknüpfung mit renommierten Forschungseinrichtungen vor Ort, die frühzeitige Einblicke in die Praxis ermöglicht.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Das Alleinstellungsmerkmal des Masterstudiengangs Empirische Bildungsforschung (M. Sc.) an der Universität Bamberg liegt in seiner interdisziplinären Ausrichtung, die von den Fakultäten Humanwissenschaften sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaften gemeinsam getragen wird. Der weiterführende Studiengang widmet sich der gezielten und systematischen Datenerhebung, um wissenschaftliche Aussagen über Bildung, Entwicklung sowie Lehren und Lernen zu treffen. Das Studium umfasst 120 ECTS-Punkte bei einer Regelstudienzeit von vier Semestern und kann flexibel in Vollzeit oder Teilzeit studiert werden.
Studieninhalte & Module
Die Lehrveranstaltungen finden überwiegend auf Deutsch und teilweise auf Englisch statt. Das fakultätsübergreifende Curriculum umfasst folgende inhaltliche Schwerpunkte:
- Einflussfaktoren des Schulerfolgs: Analyse von Bedingungen, die den Erfolg in Schule und Bildung beeinflussen.
- Bildungssysteme und Ungleichheit: Untersuchung der Auswirkungen von Bildungssystemen auf soziale und ethnische Ungleichheiten in einer Gesellschaft.
- Empirische Erhebungsmethoden: Systematische Erfassung und Auswertung von Daten im Bildungs- und Entwicklungsbereich.
- Methodische Herausforderungen: Bearbeitung komplexer methodischer Fragestellungen der sozialwissenschaftlichen Bildungsforschung.
- Lehren, Lernen und Entwicklung: Vertiefung von Wissen über Bildungsverläufe und Lehr-Lern-Prozesse.
Berufsperspektiven
Das Masterstudium qualifiziert für die wissenschaftliche Bearbeitung komplexer Fragestellungen in der bildungsbezogenen und sozialwissenschaftlichen Forschung. Durch die fundierte Ausbildung in empirischen Erhebungsmethoden erwerben die Studierenden umfassendes Fachwissen für anspruchsvolle Tätigkeiten im Bildungsbereich. Zudem bietet die enge Verknüpfung mit der Praxis die Möglichkeit, das erlernte Wissen schon während des Studiums außerhalb der Universität anzuwenden.
Besonderheiten
- Fakultätsübergreifendes Studium: Kombiniertes Wissensangebot aus den Humanwissenschaften sowie den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften inklusive deren unterschiedlicher Herangehensweisen und Fachterminologien.
- Anbindung an Forschungsinstitute: Direkte Vernetzung mit am Standort ansässigen Einrichtungen wie dem Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) zur praktischen Erprobung der Kenntnisse.
- Akkreditierte Qualität: Der Studiengang wurde 2021 akkreditiert und erfüllt die Qualitätskriterien des Akkreditierungsrates.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Die Zugangsvoraussetzungen sind unter § 32 der Studien-und Fachprüfungsordnung zu finden: https://www.uni-bamberg.de/abt-studium/aufgaben/pruefungs-studienordnungen/masterstudiengaenge/empirische-bildungsforschung/
Neben den allgemeinen Zugangsvoraussetzungen: - Hochschulabschluss in folgenden Fachrichtungen: Psychologie, Erziehungswissenschaft, Soziologie oder anderer Abschluss mit bildungswissenschaftlichen Schwerpunkt - Kenntnisse aus Modulen mit empirisch-bildungswissenschatlicher Ausrichtung (5 ECTS-Punkte) - Kenntnisse aus quantitativen empririschen Modulen der Sozial- oder Bildungswissenschaften (9 ECTS-Punke)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester