Überblick
Das Begleitfach Chinesisch an der Universität Bonn vermittelt eine fundierte sprachliche Ausbildung in der modernen chinesischen Hochsprache. In Kombination mit einem passenden Kernfach wie den Asienwissenschaften bereitet der Studiengang zielgerichtet auf Tätigkeiten im interkulturellen Umfeld vor. Studierende erwerben essenzielle Sprachkompetenzen, die sowohl den Einstieg in internationale Berufsfelder als auch ein anschließendes Masterstudium ermöglichen.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Sprach- und Kulturwissenschaften bietet das Begleitfach Chinesisch an der Universität Bonn eine fundierte, sprachlich ausgerichtete Grundausbildung der modernen chinesischen Hochsprache. Als Pflichtbegleitfach für das Kernfach Asienwissenschaften (Profil Sinologie) vermittelt das Lehrangebot unerlässliche Sprachkompetenzen für den chinesischsprachigen Kulturraum. Es schafft zudem die formalen und sprachlichen Voraussetzungen für weiterführende Masterstudiengänge im Bereich der Orient- und Asienwissenschaften.
Studieninhalte & Module
Die Sprachausbildung wird durch die Belegung von Pflichtmodulen im jeweiligen Kernfach ergänzt. Zu den zentralen Ausbildungsbausteinen und Kombinationen gehören:
- Sprachausbildung: Vermittlung von Sprachkompetenzen in der modernen chinesischen Hochsprache.
- Pflichtkombination Sinologie: Obligatorisches Begleitfach für Studierende des Kernfaches Asienwissenschaften mit dem Profil Sinologie.
- Wahlkombination Kunstgeschichte: Sprachliche Ergänzungsmöglichkeit für das Kernfach Asienwissenschaften mit dem Profil Kunstgeschichte in Asien und im Orient.
- Master-Vorbereitung: Grundlagen für spätere Master-Schwerpunkte wie Sinologie, Chinesische Sprache und Translation oder Kunstgeschichte in Asien und im Orient.
Berufsperspektiven
Mögliche Tätigkeitsfelder korrespondieren stark mit der Wahl des jeweiligen Kernfaches und der dort gesetzten Fachschwerpunkte. Die im Begleitfach erworbenen Sprachkenntnisse eröffnen Zugänge zu internationalen und interkulturellen Arbeitsbereichen.
Typische Berufsfelder sind:
- Interkulturelle Kommunikation und Interkulturelles Management
- Internationale Entwicklungszusammenarbeit sowie Friedens- und Konfliktforschung
- Internationale Bildungsarbeit (z. B. Erwachsenenbildung, Sprachkurse)
- Politik und Politikberatung
- Kulturmanagement, Museumswesen sowie Pflege und Schutz weltweiten Kulturbesitzes
- Fern-, Bildungs- und Kulturtourismus
- Journalismus
- Wissenschaft, Lehre und Forschung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen
Besonderheiten
Der Studiengang ist zulassungsfrei und wird als Begleitfach zwingend mit einem passenden Kernfach kombiniert. Zur Überprüfung der eigenen Eignung wird ein Online-Self-Assessment angeboten; zudem stehen Vorkurse vor Aufnahme des Studiums zur Verfügung. Für die Zulassung werden Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 (DSH 2) vorausgesetzt.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester