Überblick
Der Bachelorstudiengang Medieninformatik an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken verknüpft fundierte informatische Grundlagen mit gestalterischen Ansätzen und wahrnehmungspsychologischen Erkenntnissen. Neben der Entwicklung moderner Software und digitaler Medien steht insbesondere die Schnittstelle der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine im Fokus. Durch die Kooperation mit der Hochschule der Bildenden Künste Saar erhalten Studierende zudem eine vielseitige, interdisziplinäre Ausbildung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
An der Schnittstelle von Informatik, künstlerischer Mediengestaltung und Wahrnehmungspsychologie vermittelt der Bachelorstudiengang Medieninformatik die theoretischen sowie praktischen Grundlagen der digitalen Informationsverarbeitung. Neben der Softwareentwicklung liegt der Fokus auf der Optimierung der Mensch-Maschine-Kommunikation sowie den gestalterischen und sozialen Aspekten digitaler Medien. Durch die Kooperation der Universität des Saarlandes mit der Hochschule der Bildenden Künste Saarbrücken erhalten Studierende eine fächerübergreifende Ausbildung an einem ausgewiesenen Informatikstandort.
Studieninhalte & Module
Die 180 Credit Points (CP) des sechssemestrigen Studiengangs gliedern sich in folgende Schwerpunkte und Kernmodule:
- Informatik (ca. 42%): Programmierung 1 & 2, Softwaredesignpraktikum, Algorithmen & Datenstrukturen sowie Wahlpflichtmodule (z. B. Machine Learning, Big Data Engineering, Systemarchitektur).
- Digitale Medien (ca. 30%): Grundlagen der Medieninformatik, Interaktive Systeme, Human Computer Interaction und Medienprojekt.
- Praktika und Projekte (ca. 11%): Praktische Arbeit in kleinen Teams zur Audio- und Bildverarbeitung sowie Module der Hochschule der Bildenden Künste (Grundlagen und Projekt Media, Art & Design).
- Mathematik (ca. 10%): Mathematik für Informatiker 1 & 2 sowie Statistik mit R.
- Medienpsychologie (ca. 7%): Allgemeine Psychologie 1 und ein Seminar zu sozialpsychologischen Aspekten der Medienpsychologie.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen werden auf wissenschaftliche und praxisbezogene Tätigkeiten in Forschung, Industrie sowie dem Dienstleistungssektor vorbereitet. Sie entwickeln, gestalten und evaluieren digitale Medienprodukte an den Schnittstellen zwischen Technik und Mensch.
Typische Arbeitgeber sind:
- Softwareentwicklungs- und Telekommunikationsunternehmen
- Multimedia-Agenturen und Werbeagenturen
- Rundfunkanstalten und Verlage
- Forschungseinrichtungen und Abteilungen für betriebliche Schulungen
Besonderheiten
Ergänzend zu den universitären Modulen integriert das Programm Lehrveranstaltungen der Hochschule der Bildenden Künste (HBKSaar) und der Psychologie. Die Saarbrücker Informatik belegt laut CHE-Hochschulranking Spitzenplätze und ermöglicht durch mehrere internationale Forschungsinstitute direkt auf dem Campus eine frühzeitige Mitwirkung an Forschungsprojekten. Vorlesungen der Informatik werden größtenteils auf Englisch gehalten, während Tutorien und Übungsblätter in der Regel auf Deutsch angeboten werden; die Mathematikveranstaltungen sind wahlweise auf Deutsch oder Englisch belegbar.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester