Überblick
Der Masterstudiengang Quantentechnologie an der Universität Würzburg verknüpft fundierte physikalische Grundlagen mit zukunftsweisenden technischen Anwendungen auf atomarer und molekularer Ebene. Studierende am Standort Würzburg tauchen tief in die Phänomene des Nanokosmos ein und werden gezielt auf anspruchsvolle Tätigkeiten in der internationalen Spitzenforschung sowie der High-Tech-Industrie vorbereitet. Das praxisorientierte Studium baut auf der früheren Fachrichtung Nanostrukturtechnik auf und bietet hervorragende Perspektiven für eine anschließende Promotion oder den direkten Berufseinstieg.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Der viersemestrige Masterstudiengang „Quantentechnologie“ an der Universität Würzburg vermittelt vertiefte Kenntnisse der physikalischen und technischen Grundlagen sowie theoretische und experimentelle Methoden zur Beeinflussung von Materialien im Nanokosmos. Das deutschsprachige Studium schließt mit dem Master of Science (M.Sc.) ab und bereitet gezielt auf wissenschaftliche Tätigkeiten im Bereich der Nanowissenschaften sowie auf eine anschließende Promotion (Dr. rer. nat.) vor.
Studieninhalte & Module
Das Studium teilt sich in einen flexiblen Wahlpflichtbereich und einen einjährigen Abschlussbereich auf. Zu den zentralen Modulgruppen und Inhalten gehören:
- Vertiefung Quantentechnologie: Behandelt Themen wie Spintronik, Quantentransport, Nano-Optik, Halbleiterphysik, Theoretische Quantenoptik sowie die Fortgeschrittene Theorie der Quantencomputer und Quanteninformation.
- Fortgeschrittenenpraktikum & Oberseminar: Vermittlung von praktischen Methodenkenntnissen und wissenschaftlicher Präsentationstechnik.
- Nichttechnisches Nebenfach: Ergänzende Module aus Bereichen wie Informatik (z. B. Künstliche Intelligenz), Mathematik, Rechtswissenschaften oder Astrophysik.
- Abschlussbereich (3. und 4. Semester): Besteht aus den vorbereitenden Modulen „Fachliche Spezialisierung“ (15 ECTS) und „Methodenkenntnis und Projektplanung“ (15 ECTS) sowie der sechsmonatigen Masterarbeit (30 ECTS).
Berufsperspektiven
Das Studium bietet durch die Verbindung von physikalischen Grundlagen und Anwendungsfeldern ein hohes Maß an beruflicher Flexibilität. Einsatzmöglichkeiten bieten sich in der industriellen Entwicklung, der Material- und Halbleiterforschung sowie in interdisziplinären Technologiefeldern. Ebenso bildet der Abschluss die Basis für eine wissenschaftliche Karriere an Universitäten und Forschungseinrichtungen.
Besonderheiten
- Praxis- und Industriebezug: Integrierte universitäre und industrielle Praktika im In- und Ausland ermöglichen bereits während des Studiums Kontakte zu Wirtschaft und Forschung.
- Flexibler Zugang: Der Studienbeginn ist sowohl im Sommer- als auch im Wintersemester möglich; es besteht keine Zulassungsbeschränkung (Eignungsprüfung erforderlich).
- Forschungsschwerpunkte: Spezialisierungsmöglichkeiten in Bereichen wie Physik der kondensierten Materie, Quantentechnologie und Nanowissenschaften oder Physik der bildgebenden Verfahren.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Der Zugang zu einem Masterstudiengang setzt einen Bachelorabschluss oder einen gleichwertigen Studienabschluss (z.B. Diplom, Staatsexamen) voraus. Außerdem sind bestimmte Kompetenzen in den für das Masterstudium relevanten Lernbereichen nachzuweisen. Welche Kompetenzen in welchem Umfang (ECTS-Punkte) vorausgesetzt werden, kann den fachspezifischen Bestimmungen des Studiengangs entnommen werden: http://www.uni-wuerzburg.de/fileadmin/32020000/Ordnungen/UEbersicht_Master-Netz.pdf
Informationen zum Studiengang und zu den Zugangsvoraussetzungen finden Sie auch auf der Infoseite des Fachbereichs (Internetseite zur Zulassung).
Fristgerechte Bewerbung erforderlich! Informationen zu Fristen und Verfahren finden Sie hier: http://go.uni-wuerzburg.de/master
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester