Überblick
Der Masterstudiengang Altorientalische Sprachen und Kulturen an der Universität Würzburg bietet eine vertiefte akademische Beschäftigung mit den antiken Schriften und Zivilisationen des Vorderen Orients. Am Standort Würzburg analysieren Studierende historische Keilschrifttexte und erforschen die kulturellen Grundlagen früher Hochkulturen. Die Flexibilität des Studiums erlaubt zudem die Wahl zwischen einem umfassenden Vollfach oder einer Fächerkombination.
Studieninhalte
Wie lassen sich die geschriebenen Zeugnisse, Sprachen und Kulturräume des Alten Orients vertieft analysieren und wissenschaftlich erschließen?
Über den Studiengang
Der zweijährige Master-Studiengang Altorientalische Sprachen und Kulturen (MA Ancient Near Eastern Languages & Cultures) an der Universität Würzburg bietet eine weiterführende Spezialisierung im Bereich der Nah- und Mitteloststudien. Studierende können das Fach entweder als einizges Hauptfach mit 120 ECTS-Punkten absolvieren oder mit einem weiteren Fach im Umfang von 45 ECTS-Punkten kombinieren. Voraussetzung für das Studium ist ein Bachelor-Abschluss in Altorientalistik oder ein äquivalenter Abschluss, der zwingend Akkadisch-Kenntnisse beinhaltet.
Studieninhalte & Module
Die Module richten sich nach der gewählten Studienstruktur und umfassen folgende Schwerpunkte:
- MA Altorientalische Sprachen und Kulturen (Hauptfach, 120 ECTS): Umfassendes Vertiefungsstudium der altorientalischen Philologie und Kulturgeschichte.
- MA Altorientalische Sprachen und Kulturen (Haupt- und Nebenfach, 45 ECTS): Modulangebot zur flexiblen Kombination mit einem weiteren Studiengang.
- Sprachliche Vertiefung: Aufbaulerninhalte basierend auf vorausgesetzten Akkadisch-Kenntnissen.
- Master-Arbeit: Eigenständige wissenschaftliche Abschlussarbeit im Umfang von 30 ECTS-Punkten (im wählbaren Fach der Arbeit).
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen eröffnen sich vielfältige Berufsfelder im geisteswissenschaftlichen und kulturellen Sektor. Zur Orientierung über konkrete Perspektiven verweist die Fakultät auf einen informativen Leitfaden des Instituts für Geschichte der Universität Würzburg. Darüber hinaus legt das Masterstudium das Fundament für eine wissenschaftliche Weiterqualifikation.
Besonderheiten
- Variables Studienmodell: Die Ausbildung kann flexibel als 120-ECTS-Einzelfach oder als 45-ECTS-Kombinationsfach gestaltet werden.
- Persönliche Fachstudienberatung: Individuelle Beratung zu Studienanfang, Fachwechsel und Leistungsanrechnung erfolgt direkt durch den Fachvertreter Daniel Schwemer.
- Unterstützungsangebote: Für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung gibt es spezielle Ansprechpartner und Beratungen zum Nachteilsausgleich über das KIS.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Der Zugang zu einem Masterstudiengang setzt einen Bachelorabschluss oder einen gleichwertigen Studienabschluss (z.B. Diplom, Staatsexamen) voraus. Außerdem sind bestimmte Kompetenzen in den für das Masterstudium relevanten Lernbereichen nachzuweisen. Welche Kompetenzen in welchem Umfang (ECTS-Punkte) vorausgesetzt werden, kann den fachspezifischen Bestimmungen des Studiengangs entnommen werden: http://www.uni-wuerzburg.de/fileadmin/32020000/Ordnungen/UEbersicht_Master-Netz.pdf
Informationen zum Studiengang und zu den Zugangsvoraussetzungen finden Sie auch auf der Infoseite des Fachbereichs (Internetseite zur Zulassung).
Fristgerechte Bewerbung erforderlich! Informationen zu Fristen und Verfahren finden Sie hier: http://go.uni-wuerzburg.de/master
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester