Überblick
An der Bergischen Universität Wuppertal erwerben Studierende im Bachelorstudiengang Industrial Design umfassende Kompetenzen für die Entwicklung innovativer Serienprodukte und technischer Produktsysteme. Das achtsemestrige Studium kombiniert künstlerisch-gestalterische Praxis mit UX-Design sowie ökologischen und ökonomischen Aspekten. Der Standort Wuppertal bietet dabei eine optimale Verbindung aus wissenschaftlicher Fundierung, Unternehmenskooperationen und internationaler Ausrichtung.
Studieninhalte
Wie lassen sich technische Produkte und Systeme so gestalten, dass sie funktional, ökologisch und gesellschaftlich zukunftsfähig sind?
Ueber den Studiengang
Dieser wissenschaftlich und künstlerisch ausgerichtete Studiengang an der Bergischen Universität Wuppertal fokussiert auf die Gestaltung serieller Gebrauchs- und Investitionsgüter und integriert UX- sowie Interface-Design. Im Rahmen des sogenannten „Wuppertaler Modells“ wird gestalterisches Können systematisch mit wissenschaftlich untermauerter Prozesskompetenz verknüpft. Der Studiengang umfasst eine Regelstudienzeit von 8 Semestern, schließt mit dem Bachelor of Arts (B.A.) ab und berücksichtigt stets ökologische, ökonomische, materielle und soziale Kontexte.
Studieninhalte & Module
Schwerpunkte der akademischen und praktischen Ausbildung gliedern sich in folgende Bereiche:
- Technische Produkte: Konzeption und Entwurf serieller Gebrauchs- und Investitionsgüter
- UX- und Interface-Design: Integration digitaler Nutzerschnittstellen in Produktkonzepte
- Designprozess & Methodenkompetenz: Systematische Vorgehensweisen von der Idee bis zur Ausarbeitung
- Kontextuelle Faktoren: Berücksichtigung materieller, ökologischer, unternehmerischer und gesellschaftlicher Zusammenhänge
- Wissenschaftlichkeit & Praxisnähe: Verbindung theoretischer Grundlagen mit praxisnahen Projektarbeiten
Berufsperspektiven
Industrial Designer*innen agieren an den Schnittstellen zu Disziplinen wie Marketing und Technik. Durch das Zusammenspiel aus Gestaltungskönnen und wissenschaftlicher Prozesskompetenz übernehmen Absolventinnen und Absolventen zunehmend führende Rollen im Entwicklungsprozess und werden für gehobene Führungspositionen in der Wirtschaft qualifiziert.
- Schnittstellenmanagement in der Produktentwicklung
- Gestaltung von Gebrauchs- und Investitionsgütern
- UX/UI-Design und Interface-Entwicklung
- Weiterführendes Studium im Master (z. B. M.A. Strategische Produkt- und Innovationsentwicklung)
Besonderheiten
- Praxisnähe: Zusammenarbeit mit Unternehmen in Projekten sowie Zugriff auf eigene Werkstätten und die Plattform „visionlab“.
- Internationalität: Unterstützung von Auslandssemestern oder Auslandspraktika über ein Netz von rund 220 Partnerhochschulen weltweit (u. a. ERASMUS+).
- Zulassung: Der Studiengang ist zulassungsfrei (ohne NC), setzt jedoch den Nachweis einer erfolgreich bestandenen Eignungsfeststellungsprüfung voraus.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Künstlerisch-gestalterische Eignungsprüfung (im Mai)
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester