Überblick
Der Masterstudiengang „Planung und Partizipation“ an der Universität Stuttgart widmet sich der zielgerichteten Einbindung der Öffentlichkeit in urbane und regionale Entscheidungsprozesse. Als erstes spezialisiertes Angebot dieser Art in Deutschland kombiniert das Studium am Standort Stuttgart fundiertes Wissen aus Raumplanung, Sozialwissenschaften und Recht mit praktischer Vermittlungskompetenz. Studierende lernen, zukunftsfähige Beteiligungskonzepte für Politik, Verwaltung und Wirtschaft zu entwickeln und eigenverantwortlich umzusetzen.
Studieninhalte
Ob als Fachkraft in Mediations- und Moderationsbüros, in der kommunalen Verwaltung oder in Architektur- und Stadtplanungsbüros: Der Studiengang bereitet gezielt auf Schnittstellenpositionen zwischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit vor.
Über den Studiengang
Der viersemestrige Masterstudiengang „Planung und Partizipation“ (M.Sc.) an der Universität Stuttgart vermittelt praxisnahe Konzepte und Methoden zur sachgerechten Einbeziehung der Öffentlichkeit in Planungs- und Entscheidungsprozesse. Studierende eignen sich interdisziplinäre Fachkenntnisse aus den Planungs-, Sozial-, Natur-, Ingenieur- und Rechtswissenschaften an, um vermittelnd zwischen verschiedenen Akteurinnen und Akteuren zu agieren. Theoretische Studieninhalte werden von Beginn an mit praktischen Lehrangeboten wie eigenständigen Planungsprojekten verknüpft.
Studieninhalte & Module
Das Masterstudium gliedert sich in Grundlagenmodule (18 ECTS), Vertiefungsmodule (54 ECTS) und Spezialisierungsmodule (18–24 ECTS). Die Grundlagenmodule umfassen folgende Kernbereiche:
- Grundlagen der Planung
- Grundlagen der Partizipation
- Grundlagen der Rechtswissenschaft
In den Vertiefungsmodulen werden Kenntnisse in den Bereichen Planung (z. B. Umweltrisiken, Planung in der Praxis), Rechtswissenschaft (Baurecht, Planungsrecht, Partizipationsrecht) sowie Sozial- und Kommunikationswissenschaften (z. B. Partizipation bei Infrastrukturprojekten, Konflikttheorien und Konfliktschlichtung) ausgebaut.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind für vielfältige Berufsfelder in Behörden, Verwaltungen, Verkehrsbetrieben, Energieversorgungsunternehmen, Parteien und Verbänden qualifiziert. Ebenso eröffnen sich Tätigkeitsfelder in Universitäten und Forschungseinrichtungen. Der erfolgreiche Masterabschluss berechtigt zudem zur anschließenden Promotion.
Besonderheiten
- Bundesweiter Pionierstudiengang: Es handelt sich um den ersten Studiengang in Deutschland, der spezifisch auf diese Berufsfelder vorbereitet.
- Praktische Zusatzqualifikation: Integriert ist eine Basisausbildung in Mediation und Moderation.
- Flexible Auslandsaufenthalte: Über das Erasmus-Programm und Partnerhochschulen sind Auslandssemester oder Auslandsjahre im 3. und 4. Semester sowie Auslandspraktika möglich.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester